Heßler 06 steckt weiter im Tabellenkeller fest. Eine Woche nach der nach der 0:11-Pleite gegen SC Weitmar 45 gab es gegen Union Bergen eine 0:5-Heimschlappe. Die Bochumer sichern sich damit den vierten Sieg in Folge und setzten sich im Mittelfeld fest. Ein Tor von Neuzugang Bilal Cinar brachte die Gäste bereits vor der Pause auf die Siegerstraße, ehe nach dem Seitenwechsel der eingewechselte Feissal Alouahabi mit drei Toren Union zum Sieg schoss und Spieler des Tages wurde. [i]Ein Ortstermin[/i]

Bezirksliga 13: Heßler mit 0:5-Heimschlappe

Feissal Alouahabi dreifacher Torschütze

stebla
28. Oktober 2007, 19:34 Uhr

Heßler 06 steckt weiter im Tabellenkeller fest. Eine Woche nach der nach der 0:11-Pleite gegen SC Weitmar 45 gab es gegen Union Bergen eine 0:5-Heimschlappe. Die Bochumer sichern sich damit den vierten Sieg in Folge und setzten sich im Mittelfeld fest. Ein Tor von Neuzugang Bilal Cinar brachte die Gäste bereits vor der Pause auf die Siegerstraße, ehe nach dem Seitenwechsel der eingewechselte Feissal Alouahabi mit drei Toren Union zum Sieg schoss und Spieler des Tages wurde. [i]Ein Ortstermin[/i]

Eine turbulente Woche lag hinter dem Tabellenschlusslicht der Bezirksliga 13, SV Heßler 06. Nicht nur die sportliche Leistung, die Mannschaft ist mit nur vier Punkten Tabellenletzter, sondern auch die Trennung vom bisherigen Coach Wolfgang Heil (RevierSport Online berichtete) nach der 0:11-Pleite am vergangenen Spieltag sorgten für viel Unruhe im Verein. „Wir haben trotzdem versucht vernünftig zu trainieren und mit zusammen mit Markus Kostrewa, dem Trainer der zweiten Mannschaft, das Team auf das heutige Spiel optimal vorzubereiten. Die Jungs haben heute kein Alibi mehr und müssen alles geben“, erklärte der sportliche Leiter der Blau-Weißen, Richard Stallmann vor dem Anpfiff.

Beide Mannschaften agierten zunächst defensiv und kamen nur sporadisch vor das gegnerische Tor. Heßler gestaltete die Partie ausgeglichen und nahm die Zweikämpfe gut an. Erst durch eine Standardsituation kamen die Gäste in Führung, ein Eckball von Sven Spillmann köpfte Bilal Cinar zum 1:0 (29.). „Das Tor fiel unglücklich, wir haben bis dahin sehr gut mitgehalten. Das hat die ohnehin verunsicherte Mannschaft zurückgeworfen“, erklärte Heßlers Interimscoach Markus Kostrewa.

Bergen erwischte im zweiten Abschnitt den besseren Start. Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff dann die Vorentscheidung: Dariusz Wosz spielte den eingewechselten Feissal Alouahabi frei, der aus 15 Metern Torwart Aydin Mehmedagic keine Abwehrchance ließ. Die Hausherren versuchten das Spiel zu drehen, blieben aber vorne zu harmlos. „Unsere Stürmer hingen in der Luft, weil wir es nicht verstanden haben nach zu rücken. So ist es schwer Tore zu erzielen“, analysierte Kostrewa. Bergen beschränkte sich auf die Defensivarbeit und lauerte auf Konter, in der 74. Minute erhöhte Alouahabi auf 3:0. Auch Serkan Kurtboz, der frei vorm Torwart Mehmedagic auftauchte, diesen umkurvte und zum 4:0 einschob (81.) beteiligte sich noch am munteren Toreschießen. Bei Heßler war die Gegenwehr gebrochen und kurz vor Schluss durfte dann wieder Feissal Alouahabi ran. Von der Heßler-Abwehr völlig alleine gelassen, markierte er seinen dritten Treffer (88.).

Union-Trainer Frank Konnopka war rundum zufrieden und lobte vor allem die gute Raumaufteilung seiner Mannschaft. Der konsequent arbeitende Deckungsverband ließ keine Großchancen der Hausherren zu. "Wir haben das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen, waren vor allem konditionell besser und haben auch in der Höhe verdient gewonnen", kommentierte Konnopka, der wieder eine Steigerung gegenüber den letzten Wochen bei seiner Mannschaft sah: „Die Entwicklung ist sehr positiv. Dank Dariusz Wosz hat die Mannschaft viel Selbstbewusstsein getankt, man merkt richtig wie er dem Team neues Leben eingehaucht hat. Ich bin froh, dass wir uns von den Abstiegsrängen etwas abgesetzt haben. Wir gehören ins Mittelfeld der Liga und nicht in den Abstiegskampf.“

Für Heßler sieht es im Tabellenkeller immer düsterer aus. „Das war eine Steigerung im Vergleich zu den letzten Wochen. Aber wenn man sieht, mit welch einfachen Mitteln Bergen zu Toren kam, dann gibt das einem schon zu denken“, sagte Stallmann.

Autor: stebla

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