Zu Hause hui, auswärts pfui. Der VfB Homberg ist in dieser Saison leicht berechenbar. Vor den eigenen Fans läuft das Team von Trainer Michael Boris stets zur Höchstform auf. Diese Erfahrung musste zuletzt auch der KFC Uerdingen machen. Vier Siege aus sechs Partien lassen die Duisburger in der Heimwertung auf Rang fünf stehen.

Homberg: Ersatz-Stürmer Schulz ist Alternative

Gegner freuen sich auf VfB

tr
27. Oktober 2007, 09:07 Uhr

Zu Hause hui, auswärts pfui. Der VfB Homberg ist in dieser Saison leicht berechenbar. Vor den eigenen Fans läuft das Team von Trainer Michael Boris stets zur Höchstform auf. Diese Erfahrung musste zuletzt auch der KFC Uerdingen machen. Vier Siege aus sechs Partien lassen die Duisburger in der Heimwertung auf Rang fünf stehen. "Es nützt aber nichts, wenn wir im PCC-Stadion gewinnen, in der Fremde aber nur auf die Maske bekommen", überlegt Boris: "So kommen wir am Saisonende nicht auf meine angepeilten 46 Punkte."

Denn sobald sich der VfB-Tross in den Bus setzt und in die Ferne reist, lassen die Kicker ihr Selbstvertrauen anscheinend in Homberg und die gegnerischen Anhänger freuen sich auf das Gastspiel des VfB. Denn nach sechs Versuchen stehen gerade einmal zwei magere Pünktchen auf der Habenseite, nur drei Mal lochte die Elf ein. "Und am Sonntag müssen wir ausgerechnet nach Essen", ist der Spielplan in Boris' Augen nur suboptimal. "Trotz unserer schlechten Bilanz bin ich aber optimistisch. Denn wir haben es gegen den KFC endlich kapiert, auch nach einem Rückstand Ruhe zu bewahren."

Außerdem hat TuRU Düsseldorf gezeigt, wie es geht: "Deren Serie ist ohnehin sensationell", zollt Boris den Landeshauptstädtern Lob. "Die haben die letzten vier Spiele allesamt gewonnen. Hoffentlich können wir das auch bald mal sagen, denn dann wäre auch unser Auswärtsfluch beendet."
In Essen darf sich Björn Schulz aber wohl keine Hoffnungen machen, trotz seines Treffers gegen Uerdingen, von Beginn an aufzulaufen. Der Stürmer der Bezirksliga-Reserve macht zwar regelmäßig oben mit, "ist aber nicht austrainiert genug", berichtet Boris, der auf seine etatmäßigen Goalgetter Ercan Aydogmus (Knie) und Sebastian Radtke (Grippe) verzichten musste. "Er ist noch kein Kandidat für erste Elf. Aber er weiß, wo die Bude steht und ist auf jeden Fall eine Alternative." Und besonders auswärts kann der Youngster ja nur gewinnen...

Autor: tr

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