Das spektakuläre Derby gegen Köln ist Geschichte, die hohe Auswärtshürde in Fürth steht vor der Borussia. Am morgigen Freitag muss sich das Team von Trainer Jos Luhukay erneut mit einem der schärfsten Verfolger messen. Und die Süddeutschen haben jüngst mit dem 3:0-Ausrufezeichen beim TSV 1860 München gezeigt, dass sie sich im Rennen um die Aufstiegsplätze nicht kampflos geschlagen geben.

Gladbach: Versager-Image in der Fremde abgelegt

Luhukay rotiert auch in Fürth

tr
25. Oktober 2007, 17:18 Uhr

Das spektakuläre Derby gegen Köln ist Geschichte, die hohe Auswärtshürde in Fürth steht vor der Borussia. Am morgigen Freitag muss sich das Team von Trainer Jos Luhukay erneut mit einem der schärfsten Verfolger messen. Und die Süddeutschen haben jüngst mit dem 3:0-Ausrufezeichen beim TSV 1860 München gezeigt, dass sie sich im Rennen um die Aufstiegsplätze nicht kampflos geschlagen geben.

Doch in Gladbach hat sich einiges verändert, so dass die "Fohlen" mit Sicherheit nicht vor Ehrfurcht erstarren werden. Während in der vergangenen Saison der VfL ein gern gesehener Gast war, der ständig die Punkte ablieferte, hat Mönchengladbach nun das Versager-Image in der Ferne abgelegt und steht mit zehn ergatterten Zählern auf Rang eins der Auswärtstabelle. "Wir haben gelernt, auch in fremden Stadien dominant aufzutreten", hat Luhukay bei seiner Elf einen Fortschritt erkannt. "Wir warten nicht mehr ab, sondern zwingen unserem Kontrahenten unsere Spielweise auf. Das liegt uns einfach." Wie zuletzt in Koblenz (5:0), St Pauli (3:0) und Aue (3:2).

Verständlich, dass die Borussia auch bei der Spielvereinigung mit einer breiten Brust auflaufen wird. Auf welche Elf der Fußballlehrer dabei setzen wird, ist mehr als fraglich. Denn bei den ersten zehn Auftritten standen jeweils zehn verschiedene Start-Formationen auf dem Platz. "Jeder hat seine Chance, sich im Training zu zeigen", hält der 44-Jährige an seinem Rotationsprinzip fest und ballt mit Blick auf die anstehende Aufgabe die Faust: "Wir werden auch in Fürth unsere Stärken ausspielen. Nach dem dritten Spieltag hatte uns doch niemand zugetraut, dass wir nun Spitzenreiter sind. Und diesen Platz wollen wir nicht mehr hergeben."

Autor: tr

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