Die Frage nach den Aufstiegskandidaten in der Dortmunder Kreisliga A2 schien vor der Saison einfach zu beantworten. Denn den SV Berghofen, mit Spielertrainer Ingo Kleefeldt und zahlreichen ehemaligen Landes- und  Bezirksliga-Spielern verstärkt, stand auf vielen Tippzetteln ganz weit oben. Nach elf Spieltagen spricht die Tabelle aber eine andere Sprache: Sechs Siege und fünf Niederlagen bedeuten aktuell nur Platz sechs für die Spielvereinigung. Spielertrainer Kleefeldt ist von der fehlenden Konstanz seiner Mannschaft allerdings nicht überrascht.

Dortmund: Stotter-Start für den SV Berghofen

"Die Euphorie war etwas zu groß"

Felix Guth
23. Oktober 2007, 15:46 Uhr

Die Frage nach den Aufstiegskandidaten in der Dortmunder Kreisliga A2 schien vor der Saison einfach zu beantworten. Denn den SV Berghofen, mit Spielertrainer Ingo Kleefeldt und zahlreichen ehemaligen Landes- und Bezirksliga-Spielern verstärkt, stand auf vielen Tippzetteln ganz weit oben. Nach elf Spieltagen spricht die Tabelle aber eine andere Sprache: Sechs Siege und fünf Niederlagen bedeuten aktuell nur Platz sechs für die Spielvereinigung. Spielertrainer Kleefeldt ist von der fehlenden Konstanz seiner Mannschaft allerdings nicht überrascht.

"Vor der Saison war die Euphorie nach dem glücklichen Sieg bei der Hörder Stadtmeisterschaft fast schon zu groß. Davon haben wir uns etwas anstecken lassen", meint der ehemalige Evinger Landesliga-Kicker. Dem erwartungsgemäßem Start mit zwei Siegen folgten schnell die ersten Rückschläge. "Es waren richtig gute Partien dabei, aber es wurden uns auch schon deutlich die Grenzen aufgezeigt", sagt der Coach. Nach guten Tagen sei sich die Mannschaft ihrer Sache zu sicher.

Mit rund drei Treffern im Schnitt steht der neue SVB für Offensivgeist. Allerdings ging dies häufig auf Kosten der Abwehrarbeit wie beim 1:4 gegen den ASC II oder der 3:5-Niederlage beim Hörder SC deutlich wurde. "Wenn die Korsettstangen wie Sven Högner, Carsten Pfeil oder Daniel Schmiers nicht vorangehen, wird es schwierig", betont Kleefeldt. Der Großteil der jungen Truppe müsse sich erst an die Trainingsintensität unter dem neuen Coach gewöhnen, der beim Kreisligisten Landesliga-Maßstäbe ansetzt.

In Berghofen geht man mit dem Elf-Punkte-Abstand auf die Aufstiegsplätze noch gelassen um. "Man kann sich nichts erkaufen. Vereine wie Schüren oder der Hörder SC haben sich über Jahre etwas aufgebaut. Daran müssen wir uns orientieren", erklärt Kleefeldt. Für die laufende Spielzeit habe man den Kampf um die Spitze bereits aufgegeben. "Aber unser Ziel Platz drei bis fünf verlieren wir nicht aus den Augen." In der Winterpause will sich der Klub noch einmal verstärkt nach Neuverpflichtungen umsehen.

Autor: Felix Guth

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