Die vier Klubs aus Bochum, Schalke, Dortmund und Duisburg stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren sie es! Heute mit dem 10. Spieltag und der Partie zwischen dem VfL Bochum und dem FC Bayern.

Bochum: Einzelkritik gegen Bayern München

Grote nur mit unfairen Mitteln zu bremsen

22. Oktober 2007, 17:56 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Schalke, Dortmund und Duisburg stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren sie es! Heute mit dem 10. Spieltag und der Partie zwischen dem VfL Bochum und dem FC Bayern.

Jan Lastuvka (4-): Klasse Reflex bei einem Kopfball von Miro Klose (26.), zudem riskierte er bei einer Parade gegen Zé Roberto Kopf und Kragen (50.), vereitelte auch Luca Tonis Chance (89.). Das half freilich alles nichts, da das 1:2 ganz klar mit auf seine Kappe ging (78.).

Matias Concha (3-): Mit hartem Einsatz gegen Franck Ribery verschaffte er sich früh Respekt. Beim 1:1 achtete er nicht auf den heraneilenden Franzosen, der prompt einnetzte (35.). Trotzdem mit einer vernünftigen Vorstellung, zumal er auch nach vorne vereinzelt Nadelstiche setzte und so etwas für Entlastung sorgte.

Marcel Maltritz (3): Hielt den Laden hinten weitestgehend zusammen, verletzte sich beim 1:2 im Duell gegen Bastian Schweinsteiger am Oberschenkel und musste zehn Minuten vor Schluss raus.

Anthar Yahia (3-): Klärte in zwei Szenen etwas vorschnell zur Ecke, bot aber insgesamt eine grundsolide Vorstellung. Dass die Bayern nur selten durchkamen, lag auch an ihm.

Marc Pfertzel (4-): Wirkte hochkonzentriert im Zweikampf, dennoch war er an beiden Gegentreffern beteiligt. Vor dem 1:1 musste er den Ball wegschlagen, verlor stattdessen den Zweikampf gegen Klose, beim 1:2 ließ er Ribery passen. Weiteres Manko: Im Spiel nach vorne mit vielen Ungenauigkeiten.

Thomas Zdebel (3): Der Kapitän ordnete das Spiel in der Anfangsphase, musste aber verletzungsbedingt schon nach 25 Minuten raus. Wie wichtig er für die Mannschaft ist, sah man danach.

Stanislav Sestak (3-): Begann furios, tauchte dann aber lange Zeit unter. Trotzdem war er immer für einen Zwischensprint zu haben, mit dem er die Bayern vor Probleme stellte.

Oliver Schröder (4): Gegen die flinken Bayern offenbarte er teilweise Geschwindigkeits-Defizite, ließ sich dennoch nicht unterkriegen. Hatte eine dicke Chance von der Strafraumgrenze aus, verzog allerdings (66.).

Tommy Bechmann (4-): Viel Licht am Anfang, aber noch mehr Schatten. Setzte zu einigen Dribblings an, wurde teilweise auch nur per Foul gestoppt. Und dennoch strahlte er nicht die Sicherheit aus, die ihn in der Vergangenheit auszeichnete.

Dennis Grote (3+): Ein Traumtor aus 22 Metern nach einem klasse Solo (11.), auch sonst machte er viel Betrieb über die linke Seite. Es spricht für ihn, dass er bei seinen Vorstößen oft nur mit unfairen Mitteln zu bremsen war.

Joel Epalle (3): Seine schnellen Vorstöße stellten die Bayern zumindest gelegentlich vor Probleme, dazwischen immer wieder mit kurzen Auszeiten. Schade, dass er nach 69 Minuten den besser postierten Bechmann übersah und selbst den Abschluss suchte.

Daniel Imhof (4+): Kam nach 25 Minuten für Zdebel, hatte Startschwierigkeiten. Biss sich danach aber immer besser in die Partie.

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