Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 10. Spieltag.

BVB: Einzelkritik gegen Leverkusen

Überragender Petric, starker Kovac

RS
22. Oktober 2007, 11:59 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 10. Spieltag.

Roman Weidenfeller (3): Obwohl die Gastgeber stark überlegen waren, wurde der BVB-Keeper nicht allzu oft in haarigen Situationen gefordert. Was auf sein Tor zukam und auch zu halten war, entschärfte er. Bei beiden Gegentreffern wurde er alleine gelassen.

Philipp Degen (3): Nach seiner Verletzungspause wirkte der Schweizer durchaus sicher. Hatte seine Seite im Griff, leider auch in der Schlussminute Stefan Kießling. Glück, dass es keinen Elfmeter gab.

Markus Brzenska (3): Seine Kopfballstärke war gestern besonders gefordert. Da war er auch präsent. Traute sich aber selbst bei eigenen Standards kaum über die Mittellinie.
Robert Kovac (3+): Sollte er jetzt doch die Kurve gekriegt haben? Lieferte seine beste Partie im BVB-Dress ab. Erledigte seine Aufgabe unauffällig, aber souverän.

Leonardo Dede (3-): Konnte die erste Halbzeit so richtig genießen, denn da wurde er nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen. Als Paul Freier eingewechselt wurde, war der Brasilianer nicht frei von Schwächen. Hätte energischer dazwischenfahren müssen.

Marc-André Kruska (3-): Gerade als Sechser war er reichlich gefragt. Trat sehr engagiert auf, in der Anfangsphase misslangem ihm allerdings zwei, drei Vorwäts-Pässe.

Tinga (3): Der intensivste Dortmunder wühlte sich quasi in jeden Ball, erkämpfte sich die Lederkugel auch oft, doch dann war er leider mit seinem Latein am Ende. Die Präzision in der Offensive fehlte.

Giovanni Federico (4-): Musste als Halbrechter auftreten, eine Position, die er schon aus Karlsruhe kannte. Abgesehen von zwei, drei guten Pässen blieb er blass. Das Match rollte an ihm vorbei.

Florian Kringe (2): Nicht nur wegen seiner genauen Flanke, die zum 0:1 führte, ein schwarz-gelber Aktivposten. Ging unheimlich weite Wege, vernachlässigte darum weder die Defensive noch die Vorwärts-Bewegung.

Diego Klimowicz (3-): Seine beste Aktion hatte er in der 21. Minute, doch da verhinderten Adlers Fingerspitzen sein Kopfball-Tor. Als Stürmer war er schon imposanter, aber in der zweiten Halbzeit wurde seine Luftpräsenz im eigenen Strafraum sehr wertvoll.

Mladen Petric (1-): Ganz vorne ist der Kroate beim BVB angekommen. Einfach sagenhaft, wie er per Direktabnahme zum 0:1 traf und auch beim zweiten Treffer sich selbst von Adlers erster Reaktion nicht aus dem Konzept bringen ließ. Ein Torjäger mit feinster Technik.

Autor: RS

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