Freddy Monbongo darf endlich spielen. Zwar wird der Angreifer noch nicht am heutigen Sonntag (15 Uhr) gegen Germania Dattenfeld auflaufen können, in absehbarer Zeit wird er sich aber erstmals das WSV-Trikot überstreifen dürfen.

WSV II: Angreifer erhielt Aufenthaltserlaubnis

Monbongo: "Jetzt wird's lustig"

gri
20. Oktober 2007, 20:36 Uhr

Freddy Monbongo darf endlich spielen. Zwar wird der Angreifer noch nicht am heutigen Sonntag (15 Uhr) gegen Germania Dattenfeld auflaufen können, in absehbarer Zeit wird er sich aber erstmals das WSV-Trikot überstreifen dürfen. "Ich habe endlich meine Aufenthaltserlaubnis bekommen", freut sich der Neuzugang, der bereits seit Sommer mit dem Regionalliga-Kader trainiert.

Das Papier ist bis zum 31. Dezember 2009 gültig und stellt für den Goalgetter die Grundlage für die Spielgenehmigung dar. Der Hintergrund: Der DFB setzt eine bis zum Saisonende gültige Aufenthaltserlaubnis voraus, um "grünes Licht" für Einsätze zu erteilen.

Somit tritt nun auch der bereits vor Monaten unterschriebene Zweijahres-Vertrag bei den Bergischen in Kraft. Beim Ex-Rheinbacher gibt es aber noch eine "kleine" Hürde: Aus der vergangenen Spielzeit trägt er eine zehnwöchige Sperre mit sich herum. Daher suchte der Sportliche Leiter Achim Weber erneut den Kontakt zum Fußball-Verband Niederrhein. "Es kann gut sein, dass ich nur noch vier Wochen gesperrt werde", hofft der 22-Jährige. Somit hat die lange Wartezeit schon bald ein Ende für ihn, nachdem er in den vergangenen Wochen mit der Unsicherheit leben musste.

"Für mich ist das ein Befreiungsschlag, jetzt wird's lustig", betont Monbongo. Sein Zusatz: "Ich habe fünf Monate lang keinen Fußball gespielt. Daher werde ich mir nicht zu schade für die Oberliga sein."

Tatsächlich wird am Regionalliga-Gespann Tobias Damm und Mahir Saglik kurzfristig wohl kein Weg vorbeiführen. Aber zumindest die Joker-Rolle könnte sich Monbongo schnell erarbeiten. "Die Oberliga wird ein erster Schritt für mich sein, auch dort werde ich nicht schnell mal 20 Tore schießen wie letztes Jahr in der Verbandsliga", gibt sich der Goalgetter bescheiden. Und ohnehin sieht er sich nur als Teil des Ganzen, wie er mit einem afrikanischen Sprichwort verdeutlicht: "Man kann sich nicht mit einem Finger das ganze Gesicht waschen."

Autor: gri

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