In den ersten Wochen deutete für den TSV Fichte Hagen vieles auf eine rosige Zukunft hin. Das Team lag bis zum fünften Spieltag an der Tabellenspitze und überzeugte mit munterem Fußball. Doch zuletzt folgte ein kleiner Einbruch: Nach drei Niederlagen in Serie, unter anderem gegen Aufsteiger Gevelsberg, ist das Team wieder im

Im Interview: Matthias Schneidmüller (Trainer TSV Fichte Hagen)

Schneidmüllers Vergleich mit Jogi Löw

Felix Guth
19. Oktober 2007, 14:56 Uhr

In den ersten Wochen deutete für den TSV Fichte Hagen vieles auf eine rosige Zukunft hin. Das Team lag bis zum fünften Spieltag an der Tabellenspitze und überzeugte mit munterem Fußball. Doch zuletzt folgte ein kleiner Einbruch: Nach drei Niederlagen in Serie, unter anderem gegen Aufsteiger Gevelsberg, ist das Team wieder im "gewohnten" Tabellen-Mittelfeld angekommen. Trainer Matthias Schneidmüller begibt sich im Kurz-Interview mit RevierSport online auf Ursachenforschung.

[i]Ist bei Fichte nach drei Niederlagen in Serie Ernüchterung eingekehrt?[/i]

Wir hatten einen sehr guten Start, aber in den vergangenen drei Partien ist ein wenig die Einstellung verloren gegangen. Wir haben im Training und in der Spielvorbereitung das Gleiche gemacht wie vorher auch. Aber das wird bei Jogi Löw und der Nationalmannschaft in dieser Woche auch so gewesen sein. Doch wenn die Spieler vom Kopf her nicht da sind, hilft das alles nichts. Für einige war der Blick auf die Tabelle wohl etwas zu schön.

[i]Wie kann das Team wieder aus diesem Loch herausfinden?[/i]

Ich habe der Mannschaft sehr deutlich gesagt, dass sie anders auftreten muss. Jeder muss wieder zu 100 Prozent da sein und sich an die klare Aufgabenverteilung halten. Ich werde personell etwas umstellen und Spielern eine Chance geben, die zuletzt nicht so zum Zuge kamen.

[i]Sehen Sie noch Chancen, im Kampf um den Aufstieg eine Rolle zu spielen?[/i]

Noch sind wir ja nicht allzu weit weg, auch wenn Stockum derzeit einen Lauf hat. Aber ich sehe uns auf Augenhöhe mit Teams wie EtuS Schwerte oder Hagen 11. Wir gehören da oben rein. Am Ende wird sich das konstanteste Team durchsetzen.

Autor: Felix Guth

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