Die Bundesliga setzt ein Zeichen gegen den Rassismus im Fußball. Die 36 Erst- und Zweitligisten zeigen an den kommenden beiden Wochenenden, dass Fremdenfeindlichkeit in ihren Stadien keinen Platz haben soll. So werden alle Spieler, Trainer und Schiedsrichter vor den Begegnungen des 10. und 11. Spieltages rote Karten mit der Aufschrift

DFL startet Aktion gegen Rassismus

"Zeig dem Rassismus die Rote Karte"

sid
17. Oktober 2007, 14:50 Uhr

Die Bundesliga setzt ein Zeichen gegen den Rassismus im Fußball. Die 36 Erst- und Zweitligisten zeigen an den kommenden beiden Wochenenden, dass Fremdenfeindlichkeit in ihren Stadien keinen Platz haben soll. So werden alle Spieler, Trainer und Schiedsrichter vor den Begegnungen des 10. und 11. Spieltages rote Karten mit der Aufschrift "Zeig dem Rassismus die Rote Karte" in die Höhe halten und damit wie schon im Vorjahr die internationale Aktionswoche des Netzwerks Football Against Racism in Europe (FARE) unterstützen.

"Millionen Bundesliga-Fans in unserem Land fiebern Woche für Woche mit den Stars ihres Klubs - unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe. Dieses Miteinander ist in hohem Maße von Toleranz und Respekt geprägt", erklärte Ligapräsident Reinhard Rauball und fügte hinzu: "Die Bundesliga wird sich auch in Zukunft aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen."

Neben den Protagonisten auf dem Feld erhalten auch alle Zuschauer an den beiden Spieltagen in den Stadien der Bundesliga und der 2. Bundesliga die roten Karten mit den Schriftzügen und werden gebeten, diese gemeinsam mit den Profis vor dem Anpfiff zu zeigen. In der laufenden Saison sind in den beiden höchsten deutschen Spielklassen Akteure aus 72 verschiedenen Ländern aktiv.

Autor: sid

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