Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Bundesligist Eintracht Frankfurt hat auf das Interesse an seinen Leistungsträgern Albert Streit und Sotirios Kyrgiakos reagiert und angekündigt, die Verträge der umworbenen Profis bereits in der Winterpause verlängern zu wollen.

Frankfurt will mit Streit und Kyrgiakos verlängern

"Sie haben beide das Recht, sich auf dem Markt umzusehen"

sid
17. Oktober 2007, 11:06 Uhr

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Bundesligist Eintracht Frankfurt hat auf das Interesse an seinen Leistungsträgern Albert Streit und Sotirios Kyrgiakos reagiert und angekündigt, die Verträge der umworbenen Profis bereits in der Winterpause verlängern zu wollen. "Sie haben beide das Recht, sich auf dem Markt umzusehen. Aber wir wollen beide halten. Wir werden in der Winterpause auf Gespräche drängen. Schließlich müssen wir planen und notfalls Ersatz holen", sagte Bruchhagen in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Der Vertrag von Streit läuft zwar noch bis 2009, am Ende der laufenden Spielzeit kann der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler aber für eine festgeschriebene Ablösesumme von einer Million Euro den Verein verlassen. Champions-League-Teilnehmer Schalke 04 hat bereits Interesse an einer Verpflichtung angemeldet, nachdem der im vergangenen Frühjahr wochenlang im Raum stehende Wechsel von Streit zu den Königsblauen noch an der Ablöseforderung der Eintracht gescheitert war.

Der Kontrakt von Kyrgiakos läuft unterdessen am Ende dieser Saison aus. Angeblich soll Borussia Dortmund signalisiert haben, den griechischen Nationalverteidiger bereits in der Winterpause für rund drei Millionen Euro verpflichten zu wollen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir ihn im Winter gehen lassen. Was hätten wir davon? Mehr Geld, dafür drei, vier Plätze in der Tabelle verloren. Das rechnet sich nicht", erklärte Bruchhagen.

Autor: sid

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