Der GSV Moers erteilte dem SV Sevelen eine Lehrstunde und gewann mit 7:2.

BL NR 5

GSV Moers schießt Tore am laufenden Band

RS
06. Mai 2018, 19:07 Uhr

Der GSV Moers erteilte dem SV Sevelen eine Lehrstunde und gewann mit 7:2.

Moers ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch. Im Hinspiel hatte sich Sevelen als keine große Hürde erwiesen und mit 1:6 verloren.

Im Vergleich zum letzten Spiel startete der Gastgeber mit einer Änderung. Diesmal begann Van Der Sande für Ronnes. Auch GSV Moers baute die Anfangsaufstellung auf zwei Positionen um. So spielten Sikorska und Üzüm anstatt Jellessen und Weigl.

Gleich zu Spielbeginn sorgte Christian Zeiler mit seinem Treffer für eine frühe Führung von Moers (2.). Der Gast machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Ibrahim Üzüm (4.). Zeiler legte in der 13. Minute zum 3:0 für GSV Moers nach. Der vierte Streich von Moers war Michael Schuster vorbehalten (34.). Die Grafschafter hatte die Chancen genutzt und blickte zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. In der Pause stellte der SVS personell um: Per Doppelwechsel kamen Dennis Heyn und Dustin Ronnes auf den Platz und ersetzten Jens Schwevers und Simon Van Der Sande. Innerhalb weniger Minuten trafen Marc-Andre Debernitz (50.) und Üzüm (53.). Damit bewies GSV Moers nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Eine starke Leistung zeigte Philipp Langer, der sich mit einem Doppelpack für den SV Sevelen meldete (77./83.). Pascal Sikorska stellte schließlich in der 90. Minute vom Elfmeterpunkt den 7:2-Sieg für Moers sicher. Mit dem Schlusspfiff durch Ömer Faruk Yildirim fuhr GSV Moers einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.

Nach 30 absolvierten Begegnungen nimmt Sevelen den 17. Platz in der Tabelle ein. Mit erschreckenden 74 Gegentoren stellt der SVS die schlechteste Abwehr der Liga.

Moers hat nach dem souveränen Erfolg über den SV Sevelen weiter die zweite Tabellenposition inne. Die Angriffsreihe von GSV Moers lehrt ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 78 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Die Defensivleistung von Sevelen lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen Moers offenbarte der SVS eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. Der SV Sevelen tritt am kommenden Sonntag bei FC Moers-Meerfeld an, GSV Moers empfängt am selben Tag den VfL Tönisberg.

Autor: RS

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