Vier satte Ausfälle - Mitja Schäfer (Knorpelschaden), Sercan Güvenisik (Adduktorenabriss, Schambeinentzündung - gestern OP), Stijn Haeldermans (Sehnenabriss im Oberschenkel), Stefan Lorenz (Kreuzbandriss) - machen schon nachdenklich. Das will auch RWE-Coach Heiko Bonan nicht abstreiten.

RWE: Vier Ausfälle sind für aktuellen Kader zu viel

Bonan beäugt Transfermarkt

og
13. Oktober 2007, 09:23 Uhr

Vier satte Ausfälle - Mitja Schäfer (Knorpelschaden), Sercan Güvenisik (Adduktorenabriss, Schambeinentzündung - gestern OP), Stijn Haeldermans (Sehnenabriss im Oberschenkel), Stefan Lorenz (Kreuzbandriss) - machen schon nachdenklich. Das will auch RWE-Coach Heiko Bonan nicht abstreiten. "Das sind alles Geschichten, wo wir uns im Trainerteam sagen können, wir haben nichts verkehrt gemacht, wir müssen es also so akzeptieren." In der Tat. Bonan ehrlich: "Das tut schon mächtig weh. Weil hinter den Ausfällen einfach Qualität steckt."

Für den ehemaligen Karlsruher ist aber auch wichtig: "Jeder ist ersetzbar, bitter ist einfach, die Ausfälle gehen über Monate." So dass auch niemand wirklich prognostizieren kann, wie die Kandidaten zurück kommen. Bonan: "Als Stijn wieder anklopfte, hatten wir damals die Chance, alle Jungs beim Training zu haben." Was alles wieder platzte.

So dass der Club reagieren wird - und das nicht erst im Winter: "Es darf nicht passieren, dass wir bei der Aufstellung anfangen, Lücken zu stopfen." Akteure also auf Positionen zu bringen, für die sie nicht vorgesehen sind. Bonan: "Wir holten Spezialisten." Und jetzt hat man erneut den Transfermarkt im Blick: "Natürlich schauen wir uns um", nickt Bonan. Es stellt sich die Frage, welcher jetzt noch zu habende Akteur hat die notwendige Qualität. Der Fokus ist auf jeden Fall defensiv geschärft.

Autor: og

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