Das hatte die Landesligakonkurrenz in Westfalen vermutlich etwas anders erwartet. Der TuS Ennepetal in der Staffel 2, der ASC Dortmund in Gruppe 3 und die Zweitvertretung von Westfalia Rhynern in der Landesliga 5 behaupten sich nach einem Drittel der Saison hartnäckig an der Spitze der Tabellen. Auch der SV Dorsten-Hardt macht in der Gruppe 4 mit positiven Leistungen von sich reden – dabei sind all diese Mannschaften aus der Bezirksliga aufgestiegen.

Starke Neulinge in den Landesligen

„Guten und modernen Fußball spielen“

13. Oktober 2007, 09:21 Uhr

Das hatte die Landesligakonkurrenz in Westfalen vermutlich etwas anders erwartet. Der TuS Ennepetal in der Staffel 2, der ASC Dortmund in Gruppe 3 und die Zweitvertretung von Westfalia Rhynern in der Landesliga 5 behaupten sich nach einem Drittel der Saison hartnäckig an der Spitze der Tabellen. Auch der SV Dorsten-Hardt macht in der Gruppe 4 mit positiven Leistungen von sich reden – dabei sind all diese Mannschaften aus der Bezirksliga aufgestiegen.

Gleich zum Auftakt besiegten die Dorstener etwa Verbandsliga-Absteiger Langenbochum mit 7:0. Die Vorgabe von Trainer Martin Schmidt, guten Fußball zu spielen und eine gewisse Rolle in der Liga zu spielen, hat das Team eindrucksvoll umgesetzt.

Noch stärker präsentieren sich die Spieler von Westfalia Rhynern II. „Wir haben ein spielerisch hervorragendes Team“, ist Co-Trainer Daniel Spilker davon überzeugt, dass seine Elf auch zum Saisonende in der oberen Tabellenhälfte vertreten sein wird. „Klar spielt die Euphorie des Aufstiegs zu Saisonbeginn eine Rolle, aber es zeigt sich mittlerweile, dass unser Pass- und Kombinationsspiel eine hohe Qualität für die Liga besitzt.“

Als Geheimfavoriten galten zwar sowohl die Ennepetaler als auch die Aplerbecker, aber dass beide Mannschaften so überzeugend auftreten, hatten die wenigsten erwartet. Insbesondere in der Landesliga 3 sorgt der Aplerbecker SC für eine Menge Furore. „Das ist kein normaler Aufsteiger, die spielen in einer anderen Liga“, kommentierte stellvertretend Marco Ostermann, Sportlicher Leiter beim VfB Günnigfeld, den Auftritt des ASC bei der 0:5-Heimniederlage der Bochumer. Ähnlich deutlich gaben Spielertrainer Hannes Wolf und seine Mitstreiter auch den meisten anderen Rivalen das Nachsehen.

„Unser Ziel ist es, guten und modernen Fußball zu spielen und uns stetig zu verbessern“, erklärt Wolf die erfolgreiche Strategie im Dortmunder Süden. Sollte tatsächlich noch eine Steigerung im Spiel der aufgestiegenen Vereine eintreten, können sich die Rivalen warm anziehen.

Autor:

Kommentieren