Die Erkenschwicker Erfolgs-Serie hat weiter Bestand, durch das 2:1 gegen Schalke ist man bereits seit elf Pflichtspielen ungeschlagen. Netter Nebeneffekt: Gegen die Königsblauen sorgten 2.500 Zuschauer für einen klasse Rahmen. Mehr als die Hälfte der Anhänger kam aus Gelsenkirchen, spendete der klammen Spvgg. zusätzlich 750 Euro (siehe Seite 36).

Erkenschwick: Wölpper zieht Spendierhosen an

Party statt Pleite

gri
13. Oktober 2007, 09:17 Uhr

Die Erkenschwicker Erfolgs-Serie hat weiter Bestand, durch das 2:1 gegen Schalke ist man bereits seit elf Pflichtspielen ungeschlagen. Netter Nebeneffekt: Gegen die Königsblauen sorgten 2.500 Zuschauer für einen klasse Rahmen. Mehr als die Hälfte der Anhänger kam aus Gelsenkirchen, spendete der klammen Spvgg. zusätzlich 750 Euro (siehe Seite 36). "Das tut unserem Geldbeutel gut. Es war eine super Atmosphäre, die Schalker Ultras haben aus dem Match eine neunzigminütige Feier gemacht", schwärmt Wölpper.

Und die nächste Party steht schon bevor: Am heutigen Samstag lädt der Linien-Chef seine komplette Mannschaft zu sich nach Hause ein, um die aktuellen Erfolge angemessen zu begießen. "Es ist ein kleines Dankeschön für die Leistungen der vergangenen Wochen", betont der Linien-Chef, der sich nicht lumpen lassen will. Zudem kann der Zapfenstreich weit nach hinten verschoben werden, da der Sonntag frei ist.

"Ich habe lange überlegt, ob wir ein Freundschaftsspiel einlegen sollen. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden, weil wir die Euphorie nach Lippstadt mitnehmen möchten. Ich wollte nicht riskieren, dass die Stimmung durch eine Test-Pleite sinkt", berichtet Wölpper. Sein Zusatz nach dem Sprung auf Rang vier: "Jetzt sonnen wir uns auf dem Platz, das tut auch der Seele gut." Wohl wahr, zumal weiterhin Gehälter ausstehen.

Dem sportlichen Bereich hat die finanzielle Schieflage offensichtlich nicht geschadet. Wölpper ehrlich: "Wir wussten schon vor der Saison, dass wir eine gute Truppe beisammen haben. Dass es aber so positiv laufen würde, damit hätte ich nicht gerechnet." Zumal der Pannen-Start mit drei Auftakt-Niederlagen gerade zwei Monate zurückliegt: "Das Kuriose ist, dass wir von Anfang an überzeugt haben. Dass wir jetzt auch noch die Punkte mitnehmen, ist umso schöner."

Autor: gri

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