Frank Kontny lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

ETB: Schulitz endlich zurück im Team-Training

Der schwarz-weiße Puffer

og
13. Oktober 2007, 09:11 Uhr

Frank Kontny lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. "Es ist doch so: Wenn uns keiner bezwingen kann, dann machen wir das selbst", blickt er mit einem grinsenden Anflug zurück, "das Eigentor war doch sinnbildlich." Aachen reichte der Treffer zum 0:1, den Christian Petereit unglücklich verbockte, um den Dreier zu entführen. Kontny: "Es gab vorher Spiele, die hätte man wahrlich eher verlieren können." Bitter natürlich: Alles vor der Rekordkulisse von 1150 Zuschauern.

So fügte die Alemannia seiner Auswahl die erste Niederlage der Spielzeit zu. "Trotzdem bleiben wir mit unserem Puffer oben", weiß der Ex-Profi. Der aber nachdrücklich betont. "So werden wir das intern nicht verkaufen, ich sage jetzt nicht, dass wir immer noch einmal ein Match abgeben können." Das wäre bei der TuRU demnächst auch als Spitzenreiter am Nordrhein tödlich. Kontny: "Schickes Duell." In der Tat, die Landeshauptstädter sind im Aufwind, außerdem steht Coach Frank Benatelli am Spielfeldrand, ehemals beim ETB.

Kontny: "Bis dahin bleibt uns noch genügend Zeit. Ich habe eine Menge SMS erhalten nach der Schlappe, alle muntern uns auf. Genau das werde ich meinen Jungs mit auf den Weg geben." Bis zum Ende der Woche, Samstag und Sonntag sind frei. Kontny: "Ein paar Kameraden sind bei der Zwoten, wir sollen der Truppe auch helfen." Ein Manuel Schulitz meldete sich beim Teamtraining zurück. "Endlich", atmete Kontny durch, "für den der Allrounder eigentlich ein Schlüsselakteur ist, der bislang aber ständig ausfiel. "Vielleicht kann er am kommenden Dienstag schon mitspielen", grübelt der Ex-Wattenscheider. Dann wartet der FC Kray im Kreispokal.

Ansonsten beobachtet Kontny natürlich die Konkurrenz: "Auch beispielhaft, Velberts Versagen gegen Duisburg, Kleve siegt nicht in Speldorf, wo wir gewonnen haben. Das ist typisch für die Klasse."

Autor: og

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