Am Mittwoch ruhte der Profi-Betrieb auf dem Gelände an der Westender Straße.

MSV: Samstag Wettkampf-Test für Gast Stephane Sarni

"Freier Tag war gut für Körper und Seele"

tt
12. Oktober 2007, 21:26 Uhr

Am Mittwoch ruhte der Profi-Betrieb auf dem Gelände an der Westender Straße. "Es gab einen freien Tag, Dienstag wurde zuvor hart gearbeitet. Für Körper und Seele war es Mal ganz gut, etwas abzuschalten", skizziert MSV-Co-Trainer Manfred Stefes.
In der aktuellen Negativ-Phase, die fünf Niederlagen in Serie beinhaltet, erteilt Stefes jeglicher Panik-Mache eine Absage.

"Das Wichtigste ist jetzt: Ruhe behalten! Wir als Trainer-Team glauben an die Mannschaft. Wenn die Truppe weiter so ackert und spielt, dann holt sie auch wieder Punkte. Wir müssen versuchen, den Jungs das Selbstvertrauen, was momentan zwangsläufig nicht mehr so vorhanden ist, wie nach unserem 3:1 in Dortmund, zurückzugeben." Der ehemalige Gladbacher ergänzt: "Natürlich müssen die Spieler sich auch selbst helfen. Wir können noch so viel reden und ihnen positive Sequenzen aus Videos vorspielen, im Spiel ist die ganze Rederei dann ohnehin vergessen."

Der Bommer-Assistent ist überzeugt davon, "dass unsere Truppe stärker ist, als der Kader, den wir vor zwei Jahren in der Bundesliga hatten." Doch auch daraus alleine lässt sich noch keine Rettungs-Tendenz ableiten. Stefes: "Durch die höhere Qualität haben wir sicherlich gute Voraussetzungen, die Klasse zu halten, aber das alleine reicht nicht. Einen Garantieschein gibt es nicht."

Umso wichtiger, dass der MSV schnell wieder auf Kurs kommt. "Ob die Spielpause uns nun gelegen kommt oder eher das Gegenteil der Fall ist, sehen wir nächste Woche Freitag in Cottbus. Grundsätzlich ist es vorteilhaft, ein freies Wochenende durch ein Test-Spiel zu überbrücken, um im Rhythmus zu bleiben", findet der "Co".

Für Trainings-Gast Stephane Sarni, der zuletzt für den FC Sion in der Schweiz auflief, besteht am Samstag (15 Uhr) bei den Hamborner "Löwen" die Chance, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. "Nach einer Trainings-Einheit kann man noch nicht so viel sagen, in einer Partie sieht man sicherlich mehr. Stephane bleibt bis Mitte nächster Woche", erläutert Stefes, "er kann als Innen-Verteidiger oder auf der rechten Abwehrseite eingesetzt werden." Dort besteht bei den Zebras weiterhin Bedarf.

Stefes: "Normalerweise brauchst du vier zentrale Abwehrspieler, weil immer etwas passieren kann. Wir haben das ja zuletzt gesehen: Erst brach Alex Meyer, der ebenfalls innen agieren kann, weg. Dann traf es Fernando und Iulian Filipescu. Björn Schlicke spielte mit angebrochener Rippe. Für uns kam es knüppeldick."

Autor: tt

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