Nahezu unaufhaltsam rauschte die U19 von RWE bisher dem Aufstieg entgegen. Die nächste Partie gegen Velbert (31.3., 11 Uhr) wird anders als die Pflichtspiele bisher. Im Hinspiel gewann die SSVg.

RWE-U19

Vor Velbert - Pokal-Warnschuss für den Seriensieger

Julian Preuß
26. März 2018, 16:32 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Nahezu unaufhaltsam rauschte die U19 von RWE bisher dem Aufstieg entgegen. Die nächste Partie gegen Velbert (31.3., 11 Uhr) wird anders als die Pflichtspiele bisher. Im Hinspiel gewann die SSVg.

Seit 13 Partien haben die Rot-Weissen von Damian Apfeld in der Niederrheinliga nicht mehr verloren. Der Aufstieg ist bereits greifbar. Doch wer glaubt, die Apfeld-Elf hat das Verlieren verlernt, liegt falsch. Sein Team musste sich vergangene Woche im U19-Niederrhein-Pokal geschlagen geben. Ratingen 04/19 schlug den Essener Seriensieger mit 3:2. Verlieren kann der Tabellen-Erste also doch noch.

Niederlage wurde vorhergesehen

Doch für Trainer Apfeld kam die Niederlage nicht überraschend. "Es war klar, dass wir irgendwann verlieren werden. Das war nun im Pokal der Fall, aber wir waren darauf vorbereitet", schildert er sein Empfinden vor der Partie gegen Velbert. Zudem sah er das verlorene Pokalspiel auch als kleinen Warnschuss für seine Truppe an. Der Durchmarsch in die Bundesliga wird kein Selbstläufer. Während der Partie habe er vor allem die Leidenschaft vermisst.

Ohne Leidenschaft wird es gegen den kommenden Gegner aus Velbert extrem schwer, weiß Apfeld. Er ging sogar noch einen Schritt weiter: "Treten wir in Velbert genauso auf wie gegen Ratingen, dann wird es brutal." Wie Apfeld vermutet, werden die Gegner am Samstag sehr kampfstark und motiviert auftreten. Wie die Ergebnisse verraten, zeichne sich das Team von Trainer Sascha Walbröhl durch eine starke Offensive aus.

SSVg Velbert schlug RWE als einziges Team in der Meisterschaft

Das Hinspiel gegen die SSVg ist dem ein oder anderen Akteur sicher noch in Erinnerung. Denn am vierten Spieltag verlor die Apfeld-Truppe zum bisher einzigen Mal in der laufenden Spielzeit. Das muss man erstmal verdauen. "Wir werden es ansprechen, dass wir am Wochenende Wiedergutmachung betreiben", schmunzelt Apfeld. Zusammen mit der Pokal-Niederlage macht das zwei Niederlagen in acht Monaten. Eine unglaubliche Quote.

Für die Planungen hinsichtlich der kommenden Saison spielt die Liga-Zugehörigkeit jedoch keine Rolle. "Es geht vielmehr darum, die besten Talente für RWE zu holen und zu halten. Das geht natürlich einfacher, wenn man in der Bundesliga spielt", erklärt er. Transfers sind bisher aber noch nicht bekannt.

Autor: Julian Preuß

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