Medienmogul Leo Kirch ist fünf Jahre nach der Insolvenz der KirchMedia zurück im Poker um die heißbegehrten TV-Rechte der Fußball-Bundesliga. Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung der 36 Profiklubs am Dienstag in Frankfurt/Main gab die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) bekannt, dass eine Tochterfirma (Sirius) von Kirchs Agentur KF 15 als Vermarkter der Rechte ab der Saison 2009/10 auftreten wird. Damit bestätigten sich weitgehend die Spekulationen der vergangenen Tage.

Kirch wieder im Bundesliga-Boot

2006 bis 2009: 440 Millionen Euro aus der TV-Vermarktung

sid
09. Oktober 2007, 17:47 Uhr

Medienmogul Leo Kirch ist fünf Jahre nach der Insolvenz der KirchMedia zurück im Poker um die heißbegehrten TV-Rechte der Fußball-Bundesliga. Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung der 36 Profiklubs am Dienstag in Frankfurt/Main gab die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) bekannt, dass eine Tochterfirma (Sirius) von Kirchs Agentur KF 15 als Vermarkter der Rechte ab der Saison 2009/10 auftreten wird. Damit bestätigten sich weitgehend die Spekulationen der vergangenen Tage.

Die Klubs erhoffen sich vom erneuten Einstieg Kirchs einen Anstieg der Einnahmen. Für die drei Spielzeiten von 2006 bis 2009 kassieren die Vereine pro Saison 440 Millionen Euro aus der TV-Vermarktung. Kirch, der als Zwischenhändler die TV-Rechte an Fernsehanstalten und andere elektronische Medien weiterverkaufen will, bietet ab dem Jahr 2009 bis 2015 500 Millionen Euro je Spielzeit. Damit fließen in dem sechs Jahre dauernden Zeitraum insgesamt drei Milliarden Euro in die Kassen der Klubs.

Autor: sid

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