Das Match eins nach dem Rücktritt von Coach Marco Schink war für den VfL Schwerte nicht von Erfolg gekrönt. Die Mannschaft von Interims-Trainer Raimund Striewe wirkte beim Neuling Borussia Dröschede auch fast eine Woche nach Schinks Entschluss noch wie gelähmt und ging mit 1:3 (0:1) baden.

Dröschede - Schwerte 3:1/ Striewe sauer

Schiffer: "Hut ab"

09. Oktober 2007, 08:59 Uhr

Das Match eins nach dem Rücktritt von Coach Marco Schink war für den VfL Schwerte nicht von Erfolg gekrönt. Die Mannschaft von Interims-Trainer Raimund Striewe wirkte beim Neuling Borussia Dröschede auch fast eine Woche nach Schinks Entschluss noch wie gelähmt und ging mit 1:3 (0:1) baden. "Es war eine verdiente Niederlage", musste Striewe enttäuscht feststellen.

"Es hätte sogar noch schlimmer für uns kommen können." Borussias Linienchef Christian Hampel analysierte: "Wir haben zwar nur ein durchschnittliches Match gezeigt, aber das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung."
Im ersten Durchgang sahen die 250 Zuschauer ein zerfahrenes Match. Erst als Ali Bülbül für die Hausherren zum 1:0 traf (30.), kehrte Ruhe ein. Borussias Sportlicher Leiter Martin Schiffer resümierte zufrieden: "Nach den ersten 45 Minuten haben wir uns gefangen. Deshalb haben wir auch den klaren Vorsprung herausgeschossen. Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können."

Jens Meyer (56.) und Dennis Burgio (72.) erzielten die Tore für die Borussia. Der VfL kam lediglich noch durch einen verwandelten Foulelfmeter von Mehmet Aslan zum Ehrentreffer (74.). "Ich dachte, dass wir nach dem Anschluss-Treffer noch einmal aufdrehen. Aber leider war das nicht der Fall", war Striewe sauer.

"Hut ab vor unserer Mannschaft. Wir hatten ja auch schon in der Landesliga eine spielstarke Truppe, aber dass es nun so gut läuft, haben wir nicht gedacht", lobte Schiffer den "Kindergarten" Hampels, der mittlerweile auf Rang zwei vorgerückt ist. "Wir nehmen den Erfolg natürlich sehr gerne mit. Aber unser junges Team wird mit Sicherheit noch einen Einbruch erlangen. Dann müssen wir genauso cool sein wie wir es jetzt sind."

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