Die ersten Wochen der Saison verliefen für Axel Schmeing, Spielertrainer der DJK TuS Körne, durchwachsen. Platz neun, erst zwei Saisonsiege, aber dafür immerhin ein Hoffnungsschimmer beim jüngsten 1:1 gegen die SpVgg. Holzwickede - man weiß in Körne nicht recht, wo man steht. Im Gespräch mit RevierSport online schildert Schmeing seine bisherigen Erfahrungen als Bezirksliga-Trainer und denkt über die Perspektiven in Körne nach. [i]Das Interview.[/i]

Bezirksliga 8: Im Interview: Axel Schmeing (Spielertrainer DJK TuS Körne)

"Wir werden uns durch das Tal kämpfen"

Felix Guth
08. Oktober 2007, 16:11 Uhr

Die ersten Wochen der Saison verliefen für Axel Schmeing, Spielertrainer der DJK TuS Körne, durchwachsen. Platz neun, erst zwei Saisonsiege, aber dafür immerhin ein Hoffnungsschimmer beim jüngsten 1:1 gegen die SpVgg. Holzwickede - man weiß in Körne nicht recht, wo man steht. Im Gespräch mit RevierSport online schildert Schmeing seine bisherigen Erfahrungen als Bezirksliga-Trainer und denkt über die Perspektiven in Körne nach. [i]Das Interview.[/i]

[i]Wie beurteilen Sie den Saisonstart ihrer Mannschaft?[/i]

Wir haben noch kein Spiel höher als mit einem Tor verloren und waren nie die schlechtere Mannschaft. Der Schuh drückt vor allem im Angriff. Uns fehlen einfach die Tore. Mit Dominik Grobe ist direkt zu Beginn ein wichtiger Spieler ausgefallen, jetzt fehlt auch noch Marcel Brüning mit einem Bänderriss. Die jungen Stürmer in unserem Kader brauchen einfach noch ein bisschen Zeit.

[infobox-right]Axel Schmeing wechselte zu Beginn dieser Saison von Landesliga-Absteiger Westfalia Wickede zum TuS Körne. Er übernahm dort das Spielertraineramt von Michael Schacht.[/infobox]

[i]Also sind Sie unter den gegebenen Umständen mit dem Start zufrieden?[/i]

Nein, das nicht gerade. Ich hatte mir mehr erhofft. Aber ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass praktisch alle Spieler ausfallen, die wir vor der Saison wegen ihrer Klasse verpflichtet hatten. Das würden andere auch nicht einfach so wegstecken.

[i]Haben Sie Sorge, dass ihr Team in den Tabellenkeller rutschen könnte?[/i]

Nein, es schrillen noch keine Alarmglocken. Aber man darf die Abstiegsplätze nie aus dem Blick lassen. Ich habe in der vergangenen Saison mit Wickede erlebt, was passieren kann, wenn man glaubt, da schon irgendwie wieder rauszukommen. Deshalb müssen wir jetzt so langsam anfangen zu punkten.

[i]Wie beurteilen Sie die Bedingungen in Körne?[/i]

Die Arbeit hier macht Spaß. Der Verein steht voll und ganz hinter dem gesamten Trainergespann. Die Truppe zieht mit, die Trainingsbeteiligung ist gut. Man darf nicht vergessen, dass es eine komplett neue Mannschaft mit vielen jungen Spielern ist. Da habe ich eigentlich schon mit einem holprigen Start gerechnet. Aber nach und nach harmoniert die Mannschaft besser. Wir werden uns jetzt durch dieses Tal kämpfen.

[i]Welche Unterschiede machen Sie zwischen Landes- und Bezirksliga aus?[/i]

Der Abstand zwischen der Bezirksliga-Spitze und der Landesliga ist sehr groß. Ich glaube, dass das früher nicht so war. Wenn man die Spitzenteams dieser Saison gegen eine Landesliga-Mannschaft spielen lassen würde, bekämen die Bezirksligisten eine Riesen-Packung.

Autor: Felix Guth

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