Der WSV ist Tabellenführer in der Regionalliga, dennoch kehrt bei den Bergischen einfach keine Ruhe ein. Trainer Wolfgang Jerat lieferte seinen Kritikern mit der peinlichen Pokal-Pleite beim SC Düsseldorf-West reichlich Munition. Vorwürfe wie eine laxe Arbeits-Einstellung und Handy-Telefonate während der Spiele sind keineswegs neu. Ganz im Gegenteil: Die Mannschaft hat sich offenbar schon vor Wochen mit ihrem Coach arrangiert – womöglich auch abgefunden.

WSV: RevierSport-Kommentar

Zeit für ein Machtwort

08. Oktober 2007, 15:00 Uhr

Der WSV ist Tabellenführer in der Regionalliga, dennoch kehrt bei den Bergischen einfach keine Ruhe ein. Trainer Wolfgang Jerat lieferte seinen Kritikern mit der peinlichen Pokal-Pleite beim SC Düsseldorf-West reichlich Munition. Vorwürfe wie eine laxe Arbeits-Einstellung und Handy-Telefonate während der Spiele sind keineswegs neu. Ganz im Gegenteil: Die Mannschaft hat sich offenbar schon vor Wochen mit ihrem Coach arrangiert – womöglich auch abgefunden.

Dass Jerat nun öffentlich in Frage gestellt wird, schwächt seine Position im offensichtlich schwelenden Machtkampf mit dem Sportlichen Leiter Achim Weber weiter. Lange kann diese Konstellation nicht mehr gut gehen. Es ist Zeit für ein Machtwort von Präsident Friedhelm Runge, wie auch immer das ausfällt.

Dass mit Rudi Assauer zumindest in Krisen-Situationen ein erfahrener Haudegen als unabhängiger Berater zur Verfügung steht, kann da nur von Vorteil sein.

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