Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 8. Spieltag

MSV: Einzelkritik gegen Bremen

Ailton trifft, aber Tiffert bester Duisburger

RS
07. Oktober 2007, 21:53 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 8. Spieltag

Tom Starke (3-): Der Schlussmann war an allen drei Einschlägen schuldlos. Einen Trick gegen den anstürmenden Sanogo 30 Meter vor dem eigenen Kasten hätte er sich schenken können, auch wenn die Sache noch Mal gut ging. Bei drei Distanzversuchen auf dem Posten.

Michael Lamey (4): Sehr oft in die Spieleröffnung einbezogen, wirkte zu Beginn in einigen Szenen nicht richtig wach. Bei der Entstehung des 0:1 sah er wenig glücklich aus. Nach dem Caceres-Aus wechselte er auf die linke Seite, stemmte sich vehement gegen die Niederlage.

Fernando (5): Als Filipescu verletzt raus musste, übernahm er den Posten in der Innenverteidigung. Zunächst kompromisslos, dann aber in einer entscheidenden Szene gegen Sanogo zu weit vom Torschützen weg.

Björn Schlicke (3-): Kümmerte sich zumeist um Bremens Markus Rosenberg, der gegen ihn im Strafraum wenig zustande brachte. Ein verunglückter Kopfball im Mittelfeld löste einen Konter der Werderaner aus, der zum Glück nicht einschlug.
Pablo Caceres (5): Kassierte binnen 120 Sekunden erst den gelben Karton an der Grundlinie, danach die gelb-rote Karte für ein rüdes Attackieren im Mittelfeld. Hätte sich besser unter Kontrolle haben müssen.
Christian Tiffert (2): Könnte in der Verfassung problemlos Werbung für einen Energy-Drink machen. Riesen-Pensum, kämpfte, grätschte, kurbelte an, schoss aus der Distanz und legte für die Kollegen auf. Vorbereiter des 1:1. Wechselte nach der Dezimierung des Teams vom Mittelfeld in die Abwehr.

Ivica Grlic (3-): Benötigte eine gewisse Anlaufphase, bis er sein Pass-Visier justiert hatte. In der Rückwärtsbewegung kreuzte er mehrfach die Klingen mit Trickser Diego, sah dabei nicht schlecht aus. Die Standards bleiben verbesserungswürdig.

Mihai Tararache (3): Wurde nach der Pause stärker, setzte auch in der kartenreichen Phase zu knackigen Tacklings an, um Werders Offensive den Schneid abzukaufen. Löschte viele Brände im Mittelfeld.
Blagoy Georgiev (5): Wer dem Schiedsrichter so den Vogel zeigt, dass dieser und sein Assistent es mitbekommen, hat es nicht anders verdient. Erwies der Truppe mit seinem Platzverweis einen Bärendienst. Absolut indiskutabel, auch wenn er zuvor gegen Bremens Fritz gute Aktionen aufweisen konnte und die Flanke zum 1:1 gab.
Manasseh Ishiaku (4): Agierte wieder aus der Tiefe, wie er es schon gegen Schalke getan hatte. Zwei sehr gute Flankenwechsel, in strittigen Szenen wurde meistens gegen ihn gepfiffen. Kämpferisch stark, aber nur eine Torszene aus der Distanz.

Ailton (3): Na bitte: Erstes Spiel von Beginn an, erstes Tor. Lauerte oft an der Schnittstelle zum Abseits, war schwer zu kontrollieren und hätte eine weitere Großchance verwerten müssen.
Mo Idrissou (3): Kam für Ailton, zu dem Zeitpunkt agierte die Truppe schon in Unterzahl, ackerte sich ins Spiel. Eine Riesen-Kopfballszene.

Autor: RS

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