In der Bezirksliga Niederrhein 7 ist der VfR Warbeyen die Mannschaft der Stunde. Nach einem Remis zum Auftakt wurden die  restlichen sieben Spiele am Stück gewonnen - davon die letzten sechs zu Null - und damit die Tabellenspitze erobert, nur der RSV Praest kann da derzeit noch mithalten. Und nun kommt mit Blau-Weiß Dingden ausgerechnet die Mannschaft, die vor der Saison genau das vor hatte, was die Elf von Thomas von Kuczkowski umsetzt - in die Landesliga aufsteigen.

Bezirksliga Niederrhein 7: 9. Spieltag, Expertentipp von Thomas von Kuczkowski (Trainer VfR Warbeyen)

Ausgeglichenheit ist die große Stärke

Sven Heimes
05. Oktober 2007, 17:03 Uhr

In der Bezirksliga Niederrhein 7 ist der VfR Warbeyen die Mannschaft der Stunde. Nach einem Remis zum Auftakt wurden die restlichen sieben Spiele am Stück gewonnen - davon die letzten sechs zu Null - und damit die Tabellenspitze erobert, nur der RSV Praest kann da derzeit noch mithalten. Und nun kommt mit Blau-Weiß Dingden ausgerechnet die Mannschaft, die vor der Saison genau das vor hatte, was die Elf von Thomas von Kuczkowski umsetzt - in die Landesliga aufsteigen.

"Die haben vor der Saison als einziger Verein das klare Ziel Aufstieg ausgegeben", weiß der Chefcoach des VfR. Aber nun steckt der Gegner im grauen Mittelfeld der Tabelle fest, trotz zwei Dreiern in Serie. "Die müssen bei uns was unternehmen, um den Aufstieg nicht jetzt schon komplett aus den Augen zu verlieren. Die werden sich nicht hinten rein stellen, sondern nach vorne agieren. Da können wir den Gegner erst sein Spiel etwas aufbauen lassen, um dann bei Fehlern sofort zuzuschlagen", setzt von Kuczkowski auf eine Art Kontertaktik auf dem eigenen Platz.

Die größte Stärke seines Kaders sieht der Trainer in dessen Ausgeglichenheit. Zwar stellt man mit 20 Treffern den besten Sturm der Liga, aber diese verteilen sich auf zehn einzelne Kicker, von denen keiner mehr als drei Buden auf dem Konto hat. "Wir haben zwar keinen Top-Torjäger, aber dafür sind wir für den Gegner sehr schwer auszurechnen, weil der nie weiß, auf wen genau man jetzt acht geben sollte. Und der interne Konkurrenzkampf ist daher bei uns auch groß, hier kann sich keiner zwischendurch ausruhen - die Ersatzspieler drängen sofort nach", erläutert der Sportliche Leiter.

Zudem sei klar zu erkennen, dass seine Jungs aus der Bezirksliga raus wollen, um in einer höherklassigen Liga anzutreten. Trotzdem herrsche in der Mannschaft ein hohes Maß an Selbstdisziplin, um dies nicht zu gefährden. Denn der Sprung in die Landesliga sollte es am Ende dann schon sein, auch wenn von Seiten des Vorstandes selber kein Druck ausgeübt wird. "Wir haben aber viel in die Trainingsarbeit und in den Kader investiert, um nach Platz fünf in der Vorsaison jetzt aufzusteigen." Damals war der Verein als Aufsteiger mit 20 Punkten Rückstand auf den Meister aus der Saison gegangen, man hatte sich aber mehr vorgestellt. Gewinnt der VfR Warbeyen das Match gegen Dingden, ist man dem Ziel jedenfalls schonmal ein ganzes Stück näher gekommen.

Hier der Expertentipp von Thomas von Kuczkowski:

Autor: Sven Heimes

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