Halle Bochum

Spielverweigerung - Eklat nach Regelverstoß

06. Januar 2018, 19:09 Uhr

Foto: privat

Aufgrund eines Regelverstoßes sollte das Entscheidungsspiel zwischen Türkiyemspor und Adler Riemke wiederholt werden. Nach dem ursprünglichen 3:2-Sieg trat der A-Ligist zur Wiederholung jedoch nicht an.

Vier Spiele, neun Punkte, 10:11 Tore, Halbfinaleinzug beim SparkassenMasters perfekt - scheinbar. Das Schiedsgericht hat den finalen Sieg von Türkiyemspor Bochum gegen die gastgebenden Riemker nachträglich für ungültig erklärt. Grund dafür soll ein Regelverstoß des A-Ligisten gewesen sein: Trotz einer zweiminütigen Zeitstrafe sollen vier Felspieler auf dem Feld gestanden haben. Irregulär, Spielwiederholung.

Doch statt erneut anzutreten, haben die Bochumer das Parkett lediglich betreten, um es anschließend geschlossen wieder zu verlassen. Das Spiel wurde infolgedessen mit 2:0 für Riemke gewertet, die Adler machten das Halbfinale somit erst im zweiten Anlauf perfekt - ohne selbst aktiv geworden zu sein.

Die in der Halle anwesenden Fans begrüßten die Entscheidung von Türkiyemspor, die Adler - diesjähriger Turnierausrichter - wurden von den Zuschauern mit etlichen Pfiffen begleitet. Im Halbfinale war für Riemke letztendlich auch Schluss: Gegen Eintracht Grumme setzte es eine 1:4-Niederlage.

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