Schon vor der Partie gegen Heimaterde Mülheim hatte Wolfgang Priester sein grimmigstes Gesciht aufgelegt. Zu schwer lagen ihm die bisher schon drei Pleiten seiner Elf im Magen. Wer glaubt, dass der 5:0-Sieg über den Aufsteiger den Coach beruhigt hat, irrt gewaltig. Priester:

Kray: Priester trotz 5:0-Sieg nicht zufrieden

"...das scheint für einige wichtiger zu sein als die Liga"

Christian Krumm
02. Oktober 2007, 16:07 Uhr

Schon vor der Partie gegen Heimaterde Mülheim hatte Wolfgang Priester sein grimmigstes Gesciht aufgelegt. Zu schwer lagen ihm die bisher schon drei Pleiten seiner Elf im Magen. Wer glaubt, dass der 5:0-Sieg über den Aufsteiger den Coach beruhigt hat, irrt gewaltig. Priester: "Man muss in jedem Match so hoch gewinnen wollen, wie es geht. Das habe ich bei meiner Truppe vermisst." Sein Zusatz: "Für den einen oder anderen Akteur von uns war die Begegnung nach 48 Minuten vorüber." Da hatte Dusan Trebaljevac das vorentscheidende 4:0 erzielt.

Doch der Blick des Trainers geht schon wieder nach vorne. Am Mittwoch steht das wichtige Pokalspiel beim TuS Grevenbroich auf dem Programm. "Das scheint für einige wichtiger zu sein als die Liga", versteht Priester die Welt nicht mehr. "Deshalb kann man sich als Trainer des FC Kray auch nicht erlauben, mal nicht die erste Elf in so ein Match zu schicken." Möchte er auch in diesem Fall gar nicht, schließlich geht es um ein absolutes Highlight.

Priester: "Jeder weiß doch, dass man in der nächsten Runde dann wahrscheinlich auf RW Essen trifft. Das muss für jeden Anreiz genug sein." Sein Schluss-Satz: "Es geht nicht nur darum, dass man sich mit so einer Mannschaft von RWE messen kann, sondern auch um die finanzielle Seite."

Autor: Christian Krumm

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