Wenn man den Erläuterungen von Heiko Bonan folgt, sich beim Knacken des bergischen Riegels am Samstag etwas Kreatives einfallen zu lassen, fällt einem als Betrachter ein belgischer Name ein, der helfen soll, diese Konstellation zu erzwingen. Klingt wie: Stijn Haeldermans, bitte übernehmen sie.

RWE: "Risiges Funktionieren" von Gorschlüter & Lorenz

Kreative Karte Haeldermans

og
29. September 2007, 09:09 Uhr

Wenn man den Erläuterungen von Heiko Bonan folgt, sich beim Knacken des bergischen Riegels am Samstag etwas Kreatives einfallen zu lassen, fällt einem als Betrachter ein belgischer Name ein, der helfen soll, diese Konstellation zu erzwingen. Klingt wie: Stijn Haeldermans, bitte übernehmen sie. "Stijn ist natürlich immer eine Alternative, wir haben aktuell die gute Lage, es sind alle Jungs fit, es wird wieder einige treffen, die nicht im Kader sind."

Das Duo Tim Gorschlüter und Haeldermans war vor der Saison so was wie eine Wunsch-Formation, auch ein Mario Klinger wurde parallel genannt. "Bitter natürlich für Mario, dass er aktuell hinten dran ist." Und stellenweise für die U23 kickte. Bonan: "Wir wissen natürlich, dass Stijn das kreative Potenzial hat."

Allerdings auch Gorschlüter, "der auch schon Treffer vorbereitete." Und dabei auf eine "sensationelle Zweikampfbilanz" verweisen kann sowie mit Michael Lorenz "im Zentrum riesig zusammen funktioniert." Gorschlüter schaltet permanent sofort nach vorne um. Bonan: "Er hat auch die Qualität, das Match offensiv zu bestimmen, der letzte Schritt für ihn ist, die eigene Torgefahr zu verbessern." Gerade die wäre gegen den WSV nicht schlecht.

Wie auch immer? "Wir entscheiden das in den nächsten Tagen", kündigt Bonan an, sich nicht unter Druck zu setzen. Die personelle Option Sercan Güvenisik wird auch überdacht, der unter der Woche über Probleme im Schambeinbereich klagte. "Ich muss auch abwägen, welche Stürmer ich auf der Bank habe."

Die letzte Erläuterung war die, einen André Schei Lindbaek für kürzere Wege zu favorisieren, einen Vincent Wagner für Situationen mit mehr Raum. Lindbaek gegen den WSV würde nicht überraschen, genauso wenig, dass Stefan Lorenz trotz der Gesundung von David Czyszczon im Team bleibt. Der Ex-Bochumer Bonan wird vielleicht das eigene Frühstück am Samstag abwarten, bei einem aufmunternden Kaffee kommen schon einmal gute Gedanken. "Wichtig ist für mich auch gewesen, zu sehen, dass wir mit der Einschätzung recht hatten, dass es nicht wirklich Überflieger in der Liga gibt, gegen vermeintlich große Teams haben wir doch schon agiert: Düsseldorf und Braunschweig waren dabei, auch Emden, das sich gut oben schlägt."

Der WSV verlor, Düsseldorf auch. "Gut, auch der WSV hat seine Schwächen. Für mich ist das auch jetzt noch alles eine Momentaufnahme." Wobei der aktuelle RWE-Trend weitergeführt werden soll - auch gegen den Zoostadt-Rivalen. Bonan: "Ich hoffe auf eine große Kulisse, jeder solle sehen, hoppla, die Truppe hat doch die hohe Qualität, die man am Anfang vielleicht nicht sehen konnte." Wer vorlegen muss, ist klar: Das Team. Bonan: "Das muss rüber kommen, wir müssen das Umfeld weiter vom Kader überzeugen, wir Verantwortlichen sind das sowieso."

Autor: og

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