Mit dem allerletzten Aufgebot war die Reserve des BVB zum Auswärts-Spiel zu den favorisierten Magdeburgern aufgebrochen. Trotzdem holten die Schwarz-Gelben, die kurzfristig auf die Defensiv-Eckpfeiler Mehmet Akgün (Profi-Einsatz) und Martin Amedick verzichten mussten, die volle Ausbeute an der Elbe. Marcel Großkreutz spielte im zweiten Durchgang den FCM-Keeper Christian Beer aus, schoss den Ball zur Führung ins Netz.

Magdeburg - BVB II 0:2 (0:0) / Letztes Aufgebot

Team überraschte selbst den Trainer

rv
26. September 2007, 22:36 Uhr

Mit dem allerletzten Aufgebot war die Reserve des BVB zum Auswärts-Spiel zu den favorisierten Magdeburgern aufgebrochen. Trotzdem holten die Schwarz-Gelben, die kurzfristig auf die Defensiv-Eckpfeiler Mehmet Akgün (Profi-Einsatz) und Martin Amedick verzichten mussten, die volle Ausbeute an der Elbe. Marcel Großkreutz spielte im zweiten Durchgang den FCM-Keeper Christian Beer aus, schoss den Ball zur Führung ins Netz.

Den zweiten Stich setzte Christopher Nöthe kurz vor Schluss, nachdem er von Lars Ricken prima in Szene gesetzt worden war. Theo Schneider, Trainer der Borussen: "Wir hatten nur 16 Leute mit in Magdeburg, auf der linken Seite hat Marcel Schmelzer sein Debüt gegeben. Ich hatte zwar vor dem Anpfiff ein gutes Gefühl, dass wir aber mit dem letzten Aufgebot so dominieren würden, hat selbst mich überrascht."

Nur nach dem Seitenwechsel mussten die Borussen etwas zittern, als die Gastgeber auf das Tempo drückten. "Es gab einige brenzlige Situationen zu überstehen. Dann haben wir die Partie wieder in den Griff bekommen. Schon im ersten Abschnitt waren wir überlegen, haben da aber noch kein Tor gemacht", analysierte Schneider, der selbst bei einem Ecken-Verhältnis von 8:2 noch nicht im Gefühl des sicheren Sieges war: "Man weiß ja, wie das oft im Fußball gehen kann. Dann nutzt dir auch solche Überlegenheit nichts, aber in diesem Fall ist es gut gegangen. Meine Jungs haben sich körperlich topfit präsentiert, einer kämpft für den anderen. So muss es sein."

Mit der beeindruckenden Zwischen-Bilanz von 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen haben sich die Dortmunder mitten in den Quali-Rängen platziert. Platz sechs darf als sensationelle Momentaufnahme gewertet werden. Schneider: "Auch in den Begegnungen, in denen die Ausbeute nicht wunschgemäß lief, war die Leistung in Ordnung. Bremen war die einzige Ausnahme, danach hat sich die Truppe wieder zusammengerissen. Man muss wirklich sagen: Es passt." Der Trainer-Blick schweift auf den Samstag: "Gegen Lübeck wird es personell wieder eng, wir müssen erneut tricksen."

Autor: rv

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