Gerade eine Woche ist es her, dass BW Oberhausen-Lirich dem TSV Heimaterde die Tabellenführung in der Bezirksliga 8 entriss. Nun geht der Zweikampf um die Position des Spitzenreiters in die nächste Runde. Die Liricher als Spitzenreiter und die Mülheimer, die nur aufgrund der weniger erzielten Tore hinter den Blau-Weißen rangiert, weisen nach sechs Spieltagen bereits 15 Punkte auf und drohen der Konkurrenz schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zu enteilen.

Bezirksliga 8 (NR): 7. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

Kampf um die Tabellenspitze geht in die nächste Runde

pz
22. September 2006, 20:54 Uhr

Gerade eine Woche ist es her, dass BW Oberhausen-Lirich dem TSV Heimaterde die Tabellenführung in der Bezirksliga 8 entriss. Nun geht der Zweikampf um die Position des Spitzenreiters in die nächste Runde. Die Liricher als Spitzenreiter und die Mülheimer, die nur aufgrund der weniger erzielten Tore hinter den Blau-Weißen rangiert, weisen nach sechs Spieltagen bereits 15 Punkte auf und drohen der Konkurrenz schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zu enteilen.

Allerdings steht der TSV Heimaterde an diesem Spieltag vor der (vermeintlich) einfacheren Aufgabe. Das Team von Dieter Henkelüdecke empfängt den Duisburger Klub TuSpo Huckingen, der mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen durchschnittlich in die Saison startete. Das vom ehemaligen MSV Duisburg-Profi Toni Puszamczies trainierte BW Oberhausen-Lirich hingegen muss im Top-Spiel zum Duisburger Fusionsklub TSV Bruckhausen reisen, der seinerseits mit einem Sieg auf 13 Punkte käme und Tuchfühlung zu den beiden Spitzenteams aufnehmen könnte.

Ähnliches strebt auch der aktuelle Tabellendritte, der SV Wanheim 1900, an diesem Spieltag an. Die Schwarz-Gelben haben schließlich am Sonntag das Schlusslich Hertha Hamborn zu Gast und die drei Punkte fest eingeplant. Die Mannen aus dem Duisburger Norden würden dem Roß-Team dabei aber nur allzugern einen Strich durch die Rechnung machen. Mike Snowley, dem Coach der Hertha, jedenfalls ist vor dem Gang nach Wanheim nicht bange. "Die Stimmung in meinem Team ist trotz der Tabellensituation gut. Die Jungs spielen gerne zusammen", so der Übungsleiter, der anfügt: "Wir müssen uns vor 1900 nicht verstecken. Wir haben schließlich im bisherigen Saisonverlauf bewiesen, dass wir wissen, wo das Tor steht. Nur die unnötigen Fehler in der Defensive haben uns bisher viele Punkte gekostet. Wenn wir diese Unsicherheiten abstellen, dann können wir in Wanheim mindestens einen Punkt mitnehmen.

Punkten will auch Union Mülheim, das mit drei Siegen blendend in die Saison gestartet war, zuletzt aber drei Mal in Serie verlor und bis auf Rang sieben abrutschte. Vom Saisonziel Platz eins bis fünf möchte man beim Landesliga-Absteiger aber dennoch keinen Abstand nehmen. Jürgen Wehrenbrecht, der erste Vorsitzende des Klubs erklärt: "Natürlich wollen wir weiterhin ganz oben mitspielen. Dass wir zuletzt drei Spiele verloren haben, ändert daran rein gar nichts". Nötig wäre dazu freilich schleunigst ein Erfolgserlebnis, das möglichst schon gegen die SpVgg Sterkrade-Nord eingefahren werden soll. Wehrenbrecht: "Wir müssen unsere Negativserie nun beenden und wieder in die Spur finden."

Ähnliche Sorgen wie die Union hat indes auch Lokalkonkurrent MSV 07. Am letzten Spieltag setzte es für die Brüger-Truppe schließlich eine saftige 0:5-Klatsche in Lirich. Gegen Preußen Duisburg ist nun Wiedergutmachung angesagt. Doch einfach wird dies nicht. Schließlich gewannen die Mannen von der Futterstraße erst vor zwei Wochen sensationell gegen eben jenes Team aus Lirich. Nun soll mit dem MSV der nächste Favorit geärgert werden.
Den 7. Spieltag tippt Jürgen Wehrenbrecht (1.Vorsitzender Union Mülheim)

Autor: pz

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