Die fünf Clubs aus Essen, Oberhausen, Wuppertal, Düsseldorf und Dortmund II stehen in der Regionalliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren sie es! Heute mit dem 10.Spieltag.

Düsseldorf: Einzelkritik gegen Lübeck

Jetzt auch zuhause ohne weiße Weste

24. September 2007, 17:11 Uhr

Die fünf Clubs aus Essen, Oberhausen, Wuppertal, Düsseldorf und Dortmund II stehen in der Regionalliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren sie es! Heute mit dem 10.Spieltag.

Michael Melka (3-): Hatte nicht viel zu tun. Bei der entscheidenden Szene kann man ihm zwar keine Schuld zusprechen, jedoch lässt er den Schuss von Cartus nach vorne abklatschen (45.). Bei hohen Bällen gewohnt sicher.
Hamza Cakir (3): Absolut solide im Zweikampf, musste dadurch kaum einen verlieren. Eine Viertelstunde vor dem Ende klärte er exzellent gegen Joseph Laumann. Auf der rechten Seite wenig Impulse nach vorne.
Jens Langeneke (3): Sah in einer Szene ganz schlecht aus, als er von Benjamin Baltes getunnelt wurde und ihn dann elfmeterreif foulte. Ansonsten ließ er kaum etwas anbrennen, spielte auch die Rolle als letzter Mann klasse.
Robert Palikuca (5): Es war nicht sein Tag. Entschied sich in der Elfmetersituation für die falsche Variante und damit das Spiel mit. Zwei Kopfballduelle wurden sicher gelöst (9., 50.).
Henri Heeren (-): Kam eigentlich super ins Spiel, holte sich jedoch nach 20 Minuten einen "Pferdekuss" ab und musste für Fabian Hergesell weichen. Kurz zuvor noch mit einem Distanzschuss gefährlich (18.).
Fabian Hergesell (4+): Mit einem Leichtsinnspass vor der Halbzeit, kurz nach der Pause Schwächen beim Befreiungsschlag (48.). Insgesamt aber in der Defensive mit wenig Problemen. In der Vorwärtsbewegung nur ein Mal auffällig, als er sich auf der linken Seite prima durchsetzte (67.).
Markus Anfang (3+): Noch einer der besseren Fortunen. Seine Übersicht im Spielaufbau ist stellenweise exzellent. Ein Beispiel dafür war der kluge Ball auf Bekim Kastrati (33.). Versuchte auch in der Schlussphase, die Angriffe nach vorne zu tragen. Seine Standards waren nicht so gefährlich wie sonst.
Ahmet Cebe (4-): Keine gute Partie. War mehr mit hitzigen Duellen gegen Lübecker und den Schiedsrichter beschäftigt als mit dem runden Leder. Beste Aktion bei der Vorarbeit auf Kastrati (57.).
Marco Christ (4): Einer der schwächsten Auftritte im Fortuna-Dress. Hätte die Hereingabe von Lambertz gerne selbst abgeschlossen, doch Kastrati kam ihm zuvor (21.). Diesmal allerdings nicht so auffällig wie gewohnt.
Andreas Lambertz (3-): Wie immer unheimlich aktiv, vor allem in der Anfangsphase. Schon nach einer Minute mit klugem Pass auf Kastrati, genauso wie 20 Zeigerumdrehungen später. Hatte auch selbst noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich: Erst scheiterte er an Lübecks Keeper Michael Frech (54.), im zweiten Versuch verfehlte er das Gehäuse (76.).
Bekim Kastrati (2-): Mit großem Abstand auffälligster Düsseldorfer. Fast jede gefährliche Szene lief über ihn. Mit "Doppellupfer" über Abwehrspieler Müller und Torwart Frech nicht erfolgreich (30.), ähnlich wie bei der größten Fortuna-Chance per Kopf (57.). Ein klasse Solo, das in einer tollen Vorarbeit auf Christian Erwig endete (85.).
Axel Lawarée (5): War nicht wirklich präsent. Ein Kopfball aus 14 Metern (14.) und eine verpasste Kastrati-Hereingabe (33.) waren die einzigen Situationen, an denen er beteiligt war.
Christian Erwig (4): Sorgte zwar für frischen Wind nach seiner Einwechslung, vergab jedoch die einzige gute Möglichkeit kläglich – der Schuss aus 13 Metern landete in den Armen von Frech (85.).

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