Eines der Überraschungsteams der Landesliga 3 stellt zweifellos die SG Phönix Eving. Mit zwölf Punkten und zuletzt sogar drei Siegen in Folge belegt die Elf von Andreas Müller einen guten sechsten Platz und hält sich so vorerst aus dem befürchteten Abstiegskampf heraus. RevierSport fragte Müller nach den Gründen der Erfolgswelle und ließ sich einen Ausblick auf die nähere Zukunft nicht nehmen.

Phönix Eving: Abstiegskandidat überrascht

"Die müssen erst mal auf unserer Scheiß-Asche zu Recht kommen"

nh
22. September 2007, 20:21 Uhr

Eines der Überraschungsteams der Landesliga 3 stellt zweifellos die SG Phönix Eving. Mit zwölf Punkten und zuletzt sogar drei Siegen in Folge belegt die Elf von Andreas Müller einen guten sechsten Platz und hält sich so vorerst aus dem befürchteten Abstiegskampf heraus. RevierSport fragte Müller nach den Gründen der Erfolgswelle und ließ sich einen Ausblick auf die nähere Zukunft nicht nehmen.

Vor der Saison wurde Ihre Mannschaft als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt. Von sechs Spielen hat sie aber bereits vier gewonnen. Das Wunder von Eving?

Dieser Erfolg kommt auch für uns etwas überraschend, aber ich habe im Vorfeld bereits gesagt, dass wir besser sind, als viele glauben. Der Spielplan kommt uns zudem natürlich auch entgegen. Ich hatte gehofft, dass wir gleich zu Anfang gegen die schwächeren Teams der Liga punkten können. Aber ich muss auch sagen, dass die Mannschaften, gegen die wir gewonnen haben, bis auf Sodingen, auch schlechter waren als wir. Meine Jungs sind fußballerisch auf einem wirklich guten Weg, das hat man zuletzt gegen den WSV Bochum deutlich gesehen und es macht riesig Spaß ihnen zuzuschauen.

Müssen Sie jetzt auf die Euphoriebremse treten?

Nein. Die Mannschaft weiß absolut, wo sie steht, und wir hatten noch keinen Gegner von oben. Ich habe den Spielern gesagt, dass man gegen den TuS Eving, Aplerbeck oder Waltrop gut mit einer Niederlage leben kann und wir unsere Punkte woanders holen müssen. Diese Vorgaben wurden bisher sehr gut umgesetzt.

Zu Beginn hieß Ihr Saisonziel Nichtabstieg, wollen Sie das jetzt nach oben korrigieren?
Ich werde einen Teufel tun. Wir dürfen uns über den Erfolg freuen, aber auf keinen Fall abheben. Aber nach dem, was ich bislang fußballerisch in der Liga gesehen habe, wäre ich todtraurig, wenn ich mit diesem jungen Team absteigen müsste.
Jetzt kommt Günnigfeld, alles andere als eine Übermannschaft…

Wir werden uns mit Sicherheit nicht hinten reinstellen, denn wenn wir auf einen Gegner treffen, der schlagbar ist, dann wollen wir den auch schlagen. Außerdem spielen die zu Hause immer auf Rasen. Da müssen die auf unserer Scheiß-Asche erst mal zu Recht kommen.

Autor: nh

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