In der Staffel 1 der Kreisliga B haben die Konkurrenten des Eisenbahn-und Turnvereins Bissingheim derzeit nichts zu lachen. Die ersten fünf Partien gingen alle, zum Teil mehr als deutlich, an den Duisburger Traditionsklub. Ein Torverhältnis von 35:5  lässt die Liga aufhorchen. Folgerichtig rangiert die von Trainer Wolfgang Figura betreute Elf auf dem Platz an der Sonne. Verfolger Croatia Mülheim ist zwar auch gut aus den Startlöchern gekommen, liegt aber bereits jetzt sechs Zähler im Hintertreffen.

Kreis Duisburg: EtuS mit Volldampf zum Aufstieg

„Alles ist möglich“

Moritz Rieckhoff
22. September 2007, 17:46 Uhr

In der Staffel 1 der Kreisliga B haben die Konkurrenten des Eisenbahn-und Turnvereins Bissingheim derzeit nichts zu lachen. Die ersten fünf Partien gingen alle, zum Teil mehr als deutlich, an den Duisburger Traditionsklub. Ein Torverhältnis von 35:5 lässt die Liga aufhorchen. Folgerichtig rangiert die von Trainer Wolfgang Figura betreute Elf auf dem Platz an der Sonne. Verfolger Croatia Mülheim ist zwar auch gut aus den Startlöchern gekommen, liegt aber bereits jetzt sechs Zähler im Hintertreffen.

Für den 55 Jahre alten Coach ist der Erfolg, der trotz des Fehlens von fünf absoluten Stammkräften bisher überragend ist, leicht zu erklären: „Unsere Elf spielt im dritten Jahr zusammen“, gibt der Sportliche Leiter ein Erfolgsrezept seiner Equipe preis und ergänzt: „Zudem haben wir mit Torsten Buchberger und Marc Rüdesheim zwei sehr erfahrene Akteure vor der Saison an Bord geholt. Bei uns stimmt[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/004/092-4137_preview.jpeg Mit seiner Mannschaft auf Erfolgskurs: W.Figura[/imgbox] einfach die Mischung im Team". Das Spielsystem der Grün-Weißen - wahlweise lässt der in Bissingheim lebende Übungsleiter sein Team im 3-5-2, oder im 4-4-2-System auflaufen - ist für den früheren Bundesliga-Profi indes nicht das Wichtigste: „Wir spielen in der Kreisliga B. Da habe ich, selbst wenn ich hinten mit vier Mann auflaufe, immer drei auf einer Linie und davor einen Libero. Für das Einüben der klassischen Viererkette fehlt einfach die Trainingszeit.“ Wertvoller ist sowieso die körperliche Präsenz auf dem Feld und die mannschaftliche Geschlossenheit“.

Und auch wenn es dem Linienchef etwas schwer fällt, einzelne Akteure herauszuheben, so führt im Moment dennoch kein Weg daran vorbei, den Namen David Vossen aus einer funktionierenden Einheit als einen weiteren Erfolgsgaranten zu nennen. 14 Tore kann der Goalgetter der Eisenbahner bereits auf seinem Konto verbuchen. Familienvater Figura lobt: „David spielt bis jetzt eine herausragende Rolle. Wenn er so weiter macht, wird er noch so manchen Treffer erzielen.“ Lob für „seine“ erste Garde findet dann auch Günther Stockum, seit 25 Jahren im Verein tätig und derzeit in der Funktion des ersten Vorsitzenden:[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/004/467-4513_preview.jpeg 14 Tore in sechs Spielen: David Vossen[/imgbox]

„In der Truppe stimmt im Moment alles. Die Mannschaft hat das Potenzial aufzusteigen“. Ähnlich denkt auch der Sportliche „Macher“, der seit drei Jahren auf dem vereinseigenen Sportplatz mit dem passenden Namen „Vor dem Tore“, an der Linie steht: „Klar hat die Mannschaft das Potenzial um am Ende oben zu stehen. Dennoch kommen die richtig schweren Gegner erst noch.“

Der bekennende MSV-Fan tritt weiter auf die Euphoriebremse: „Letzte Spielzeit waren wir Herbstmeister. Als Endresultat stand dann der dritte Rang.“ Damit sich die Geschichte nicht wiederholt, soll am Sonntag der erste ganz große Brocken aus dem Weg geräumt werden. Figura: „Gegen den Tabellenvierten TSV Heimaterde II kann die Mannschaft zeigen was in ihr steckt. Siegen wir, ist in dieser Runde alles drin.“

Autor: Moritz Rieckhoff

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