Mit der Pleite in Nürnberg und dem mühsamen 3:2-Sieg über die Füchse Duisburg, kann Slavomir Lener nicht zufrieden sein. Die Ansprüche des ehemaligen tschechischen Nationaltrainers und jetzigem Übungsleiters der DEG Metro Stars sind andere. Da trifft es sich gut, dass die Düsseldorfer nun zwei Auswärtsspiele haben, wobei sie für das erste Match keinerlei extra Motivation brauchen dürften. Denn am morgigen Freitag geht es zum Erzrivalen, den Krefeld Pinguinen in den „Köpi-Palast“.

DEG Metro Stars: Leichte Aufgabe Krefeld

Vikingstad rückt näher ran

Georg Amend
20. September 2007, 21:21 Uhr

Mit der Pleite in Nürnberg und dem mühsamen 3:2-Sieg über die Füchse Duisburg, kann Slavomir Lener nicht zufrieden sein. Die Ansprüche des ehemaligen tschechischen Nationaltrainers und jetzigem Übungsleiters der DEG Metro Stars sind andere. Da trifft es sich gut, dass die Düsseldorfer nun zwei Auswärtsspiele haben, wobei sie für das erste Match keinerlei extra Motivation brauchen dürften. Denn am morgigen Freitag geht es zum Erzrivalen, den Krefeld Pinguinen in den „Köpi-Palast“.

Dort spielten die Landeshauptstädter auch schon in der Vorbereitung auf diese Saison und gewannen 4:3. „Das ist sicherlich ein Vorteil, dass wir Krefeld jetzt schon kennen und uns mit Videos und DVD’s auf diesen Gegner vorbereiten konnten“, meint Lener. Und er fügt hinzu: „Solche Spiele – wie jetzt das Derby gegen Krefeld und am Sonntag in Iserlohn - sind einfacher, als wenn man zuhause gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner trifft. Auswärts hat man mehr Platz auf dem Eis, denn die Heimmannschaft muss das Spiel machen.“ Das kommt den Metro Stars aktuell gelegen, denn das Team ist wesentlich schneller und laufstärker als noch in der Vorsaison. Die Neuzugänge Jason Pinizzotto, JamieWright und Brandon Reid, dazu Jeff Panzer oder Rob Collins, sind alle antrittsstark und explosiv. Sollten die Pinguine ihnen den nötigen Raum lassen, werden die Düsseldorfer Stürmer ihn gefährlich nutzen.

Nach wie vor fehlt in dieser Reihe der Offensivkräfte aber der Star der vergangenen Spielzeit: Tore Vikingstad. Der Norweger befindet sich nach seiner Schulter-Operation noch im Aufbau-Training, macht aber indes große Fortschritte: „Bei ihm hat man immer das Gefühl, er müsse gar nicht mehr viel trainieren, weil er nicht von der Kraft, sondern seiner Technik lebt“, sagt Lener. Der Trainer will Vikingstad aber nicht zu früh auf das Eis lassen: „Er sieht im Moment gut aus, bewegt sich frei. Trotzdem wird er am Wochenende noch nicht spielen. Aber er rückt näher ran ans Team.“ Weiterhin fehlt immer noch Kapitän Daniel Kreutzer.

Wieder zurück in Deutschland und bei der DEG ist dafür Robert Diedrich. Der Nationalverteidiger hat sein einwöchiges Trainingscamp in den USA gut überstanden und landete am heutigen Donnerstag in Düsseldorf. Bereits morgen früh soll er mit der Mannschaft trainieren und dann in Krefeld dafür sorgen, dass die Metro Stars endlich ein paar Plätze in der Tabelle klettern und dem Erzrivalen das Leben schwer machen können.

Autor: Georg Amend

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