Bei der Frauen-WM in China sind die Gastgeberinnen nur knapp einer Blamage entgangen. Jie Li (57.) und Caixia Xie (79.) bewahrten den Vize-Weltmeister von 1999 beim 2:0 (0:0) gegen Neuseeland am Ende aber doch noch vor dem drohenden Aus. Neben China qualifizierten sich als letzte Mannschaften mit einem Tag Verspätung auch Vize-Europameister Norwegen, Mitfavorit Brasilien sowie erstmals Australien für die K.o.-Runde.

China entgeht WM-Aus, auch Australien in K.o.Runde

Gastgeberinnen entgehen nur knapp der Blamage

sid
20. September 2007, 16:55 Uhr

Bei der Frauen-WM in China sind die Gastgeberinnen nur knapp einer Blamage entgangen. Jie Li (57.) und Caixia Xie (79.) bewahrten den Vize-Weltmeister von 1999 beim 2:0 (0:0) gegen Neuseeland am Ende aber doch noch vor dem drohenden Aus. Neben China qualifizierten sich als letzte Mannschaften mit einem Tag Verspätung auch Vize-Europameister Norwegen, Mitfavorit Brasilien sowie erstmals Australien für die K.o.-Runde.

Am letzten Spieltag der Vorrunde, der wegen des Taifuns Wipha verlegt worden war, profitierte China in der Gruppe D auch vom 1:0 (0:0) des Olympia-Zweiten Brasilien gegen Dänemark. Die Gastgeber treffen in der Runde der besten acht Teams am Sonntag auf Norwegen, das sich durch ein 7:2 (3:0) gegen Ghana den Sieg in der Gruppe C sicherte.

Brasilien feierte durch ein Tor der eingewechselten Pretinha (90.) den dritten Sieg in Folge und spielt ebenfalls am Sonntag gegen Australien. Cheryl Salisbury führte die Fußballerinnen aus "Down Under" beim 2:2 (0:1) gegen Kanada mit ihrem Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit ins Viertelfinale. Kanada war durch Melissa Tancredi (1.) und Christine Sinclair (85.) zweimal in Führung gegangen. Doch am Ende jubelten die Australierinnen, für die Collette McCallum (53.) das zwischenzeitliche 1:1 erzielt hatte.

Beim Kantersieg der Norwegerinnen gelang Ragnhild Gulgrandsen (39., 59., 62.) ein Dreierpack. Mit ihren Turniertreffern drei bis fünf setzte sich die 30-Jährige an die Spitze der Torschützenliste. Die weiteren Tore markierten Lene Storloekken (4.), Ane Stangeland Horpestad per Elfmeter (45.), Isabell Herlovsen (56.) und Lise Klaveness (69.). Für das punktlose Ghana trafen Adoja Bajor (73.) und Florence Okoe (80.) per Strafstoß.

Titelverteidiger Deutschland bestreitet das erste Viertelfinale am Samstag (11 Uhr MESZ/live in der ARD und bei Eurosport) in Wuhan gegen Nordkorea. In der zweiten Partie treffen Olympiasieger USA und England in Tianjin aufeinander.

Autor: sid

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