Der deutsche Trainer Bernd Schuster hat seinem viel beachteten öffentlichen Grübeln über seine Zukunft beim spanischen Meister Real Madrid einen Deutungsansatz hinterhergeschoben.

Schuster stellt Real-Job nicht in Frage

"Man muss sich glücklich schätzen"

sid
20. September 2007, 12:49 Uhr

Der deutsche Trainer Bernd Schuster hat seinem viel beachteten öffentlichen Grübeln über seine Zukunft beim spanischen Meister Real Madrid einen Deutungsansatz hinterhergeschoben. "Wenn man bei einem solchen Verein wie Real Trainer sein darf, muss man sich natürlich glücklich schätzen", sagte Schuster am Donnerstag im Interview mit dem Privatsender Antena 3: "Ich hatte nur zum Ausdruck bringen wollen, dass man nie weiß, was passiert."

Schuster hatte seine Zukunft beim spanischen Rekordchampion nach dem 2:1 in der Champions League gegen Bundesligist Werder Bremen am Dienstag trotz des guten Saisonstarts mit drei Siegen in der Primera Division und dem Auftakterfolg in der "Königsklasse" überraschend in Frage gestellt.

"Es werden keine Informationen, sondern nur Meinungen weitergegeben. Das ist keine schöne Geschichte. Ich muss sehen, ob das hier auf längere Sicht das ist, was ich machen möchte", hatte der 47-Jährige, der bei Real einen Vertrag bis 2010 hat, erklärt.

Unterdessen muss der spanische in den kommenden zwei Wochen auf Christoph Metzelder verzichten. Der Ex-Dortmunder hat sich beim 2:1-Erfolg am Dienstag in der Champions League gegen Werder Bremen eine Sehnenverletzung am rechten Knie zugezogen.

Der 26-Jährige, der im Sommer ablösefrei vom BVB zu den Madrilenen gewechselt war, hatte sich zuletzt nach der Verletzung des 30-Millionen-Neuzugangs Pepe in die Startformation gespielt. Jetzt muss Trainer Bernd Schuster voraussichtlich zumindest in den nächsten beiden Meisterschaftsspielen auf "Metze" verzichten. Sein Einsatz im nächsten Champions-League-Spiel am 3. Oktober bei Lazio Rom ist ebenso fraglich.

Autor: sid

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