Rätselraten beim SV Vestia Disteln: Der Dritte der Vorsaison hat am vergangenen Wochenende gerade mal seinen ersten Punkt bei der YEG Hassel geholt. Auf Rang 15 steckt man tief im Tabellenkeller, vom Saisonziel

Landesliga Westfalen 4: 7. Spieltag; Expertentipp von Hansi Eberbach (Sportlicher Leiter Vestia Disteln)

"Wir kommen nicht aus den Löchern"

Sven Heimes
19. September 2007, 14:20 Uhr

Rätselraten beim SV Vestia Disteln: Der Dritte der Vorsaison hat am vergangenen Wochenende gerade mal seinen ersten Punkt bei der YEG Hassel geholt. Auf Rang 15 steckt man tief im Tabellenkeller, vom Saisonziel "in der Spitze mitspielen" ist man derzeit weit entfernt. "Wir kommen einfach nicht aus den Löchern, und das ist vor allem ein Offensiv-Problem", betont Hansi Eberbach, Sportlicher Leiter der Vestia. "Wir haben uns mit zahlreichen Landesligaspielern im Mittelfeld und der Defensive verstärkt, aber nachdem unser größter Leistungsträger im Sturm uns nach der letzten Saison verlassen hat, konnten wir keinen adäquaten Ersatz für ihn finden.

Mit dieser schwachen Offensive reicht es nicht für oben." Und tatsächlich, mit gerade mal vier Toren verfügt Disteln über den aktuell schwächsten Angriff der Liga.

Vom gesteckten Saisonziel hat sich der Verein mittlerweile auch verabschiedet. Jetzt will man die Abstiegsränge verlassen und sich im Mittelfeld festsetzen. Dazu passt dann auch das eher glückliche Remis in Hassel. "Wir haben das ganze Match über dominiert, aber die Tore nicht gemacht - und dann macht der Gegner per Glücksschuss das 1:0. Unser Ausgleich kam dann erst in der Schlussphase des Spiels."

Gegen den nächsten Gegner, den BSV Roxel, soll wieder mindestens ein Punkt her, Hansi Eberbach erhofft sich "sogar noch ein bisschen mehr. Aber wir wollen unsere Leistung vom letzten Wochenende schon bestätigen." Da die Roxeler einen einfachen Fußball spielen und mit hohen und langen Bällen auf ihre groß gewachsenen Stürmer erfolgreich sein wollen, werden die Bemühungen der Distelner vor allem im Abwehrbereich liegen, um den einen Punkt dann auch mit nach Hause zu nehmen.

Hier der Expertentipp von Hansi Eberbach:

Autor: Sven Heimes

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