VfL Bochum

Guter Test gegen Champions-League-Teilnehmer

Timotheus Eimert
01. Juli 2017, 20:51 Uhr

Foto: Gero Helm

Trotz der Niederlage war es ein guter Test für die Mannschaft des VfL Bochum. Phasenweise war der VfL sogar besser als der Gegner Schachtjor Donezk.

Am Ende stand es 2:0 für den ukrainischen Meister. An diesem Tag spiegelt dieses Ergebnis den Spielverlauf aber nicht wieder. Die zwei Tore fielen in der ersten Halbzeit nach zwei Freistößen des Innenverteidigers Yaroslav Rakitskiy. Der Ukrainer hämmerte den ruhenden Ball zweimal aus zentraler Position direkt aufs Tor. Das erste Mal ging er direkt rein, beim zweiten Mal konnte Riemann noch die Hand an den Ball bekommen. Die Kugel prallte aber nach vorn ab, sodass der mitgelaufene Dentinho den Ball mühelos aus kürzester Distanz im Tor unterbringen konnte. VfL-Trainer Gertjan Verbeek: „Wir haben durch zwei Standards die Gegentore bekommen. Ich fand, dass wir auch in der Abwehr richtig gut dagegen gehalten haben. Standards können immer passieren. Einmal haben sie aus 20 Metern aufs Tor geschossen, das andere Mal aus 30. Beide sind reingegangen, das ist natürlich auch eine Qualität.“

Gute Chancen, aber keine Tore

Ansonsten ließ der VfL nicht viel zu. Im Gegenteil, er erspielte sich zahlreiche Chancen und hatte vor dem 2:0 gleich zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich. Erst lief Dimitros Diamantakos alleine auf das Tor von Schachtjor zu, legte den Ball aber am Tor vorbei. Dann hatte Thomas Eisfeld eine Minute später eine gute Einschussgelegenheit, doch sein Heber landete neben dem Gehäuse. „Wenn man sieht, wie viele Chancen wir uns erarbeitet und wie wenig wir zugelassen haben, dann kann man sagen, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben“, sagte Verbeek nach dem Spiel.

In der zweiten Halbzeit wechselte Verbeek dann alle Spieler bis auf Torhüter Manuel Riemann aus. Die gute Leistung aus der ersten Halbzeit wurde bestätigt. Mehrere gute Chancen hatte der VfL, während Schachtjor gar keine mehr hatte. Lukas Hinterseer scheiterte direkt nach der Halbzeit zweimal. Wenige Minuten später kam Johannes Wurtz nach einer Flanke von Selim Gündüz im Strafraum völlig frei an den Ball, konnte diesen aber nicht aufs Tor bringen. Und in der 72. Minute war es wieder Wurtz der einen Eckball direkt nahm, doch den Volley konnte Andriy Pyatov im Donezker Tor über die Latte lenken.

Damit sind die ersten beiden Trainingswochen des VfL beendet. Am Montag geht es dann ins Trainingslager in die Niederlanden. Verbeek kündigte schon einmal eine intensive Zeit an: „Die Jungs wissen, dass jetzt im Trainingslager nochmal die Frequenz erhöht wird. Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem, was wir im Training gemacht haben. Das Wichtigste wird die physische Arbeit sein.“

Autor: Timotheus Eimert

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