Schon in der vergangenen Saison zeigte der BSV Schüren überdurchschnittlichen Kreisligafußball, hatte aber das Pech, mit dem FC Brünninghausen eine Übermannschaft in der Liga zu haben. So blieb für die Elf von Trainer Peter Walter nur der undankbare zweite Platz. Doch in diesem Jahr führt der Aufstieg wohl nur über die junge Mannschaft aus dem Dortmunder Süden. Von Anbeginn der Spielzeit setzte sich der Aufstiegsaspirant Nummer eins an der Tabellenspitze fest und ist auch nach sechs Spieltagen noch ungeschlagen. RevierSport Online sprach mit Trainer Walter über Stärken und Schwächen seiner Mannschaft, über die Konkurrenten und über den „Worst Case“.

Dortmund: BSV Schüren auf dem Weg in die Bezirksliga

„Voraussehen kann nur der liebe Gott“

nh
17. September 2007, 15:38 Uhr

Schon in der vergangenen Saison zeigte der BSV Schüren überdurchschnittlichen Kreisligafußball, hatte aber das Pech, mit dem FC Brünninghausen eine Übermannschaft in der Liga zu haben. So blieb für die Elf von Trainer Peter Walter nur der undankbare zweite Platz. Doch in diesem Jahr führt der Aufstieg wohl nur über die junge Mannschaft aus dem Dortmunder Süden. Von Anbeginn der Spielzeit setzte sich der Aufstiegsaspirant Nummer eins an der Tabellenspitze fest und ist auch nach sechs Spieltagen noch ungeschlagen. RevierSport Online sprach mit Trainer Walter über Stärken und Schwächen seiner Mannschaft, über die Konkurrenten und über den „Worst Case“.

RevierSport Online: Hallo Herr Walter. Wie erwartet liegen Sie mit ihrer Mannschaft an der Tabellenspitze. Jetzt gab es beim 1:1 gegen VfL Hörde den ersten kleinen Rückschlag. Wird der Aufstieg kein Selbstläufer?

Walter: Nein, aber das haben wir vorher gewusst. Unsere Vorbereitung verlief optimal und da haben wir dann die Favoritenrolle angenommen. Allerdings sind wir noch nicht an unserem Limit angekommen. Wir verfügen über eine sehr gute und junge Mannschaft. Die muss aber noch besser spielen und möglichst schnell lernen, mit dem Druck, den man als Tabellenführer hat, umzugehen.

RevierSport Online: Mit Berghofen, dem Hörder SC, Aplerbeck II und dem starken Aufsteiger Sölderholz liegen gleich vier Teams knapp hinter Ihnen. Wen sehen Sie als ärgsten Konkurrenten um den Titel?

Walter: Ich bin froh, das wir Sölderholz schon weg haben und einen Sieg einfahren konnten. Das ist eine sehr starke Truppe, die unglaublich kampfstark ist. Wir waren schon überrascht, wie gut die sind, da werden noch einige andere Teams straucheln. Neben dem SF zähle ich auf jeden Fall die beiden Hörder Mannschaften und auch den SV Berghofen – trotz der gestrigen 3:5-Packung gegen den HSC – zu den Mannschaften, die uns den Titel streitig machen können.

RevierSport Online: Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen Ihrer Elf?

Walter: Ich glaube, unsere Defensiv steht sehr gut und auch unser Spiel nach vorne hat richtig Qualität. Vor allem die schnellen Leute wie Zwahr, Greig und Sambale überzeugen da. Im Mittelfeld können wir uns sicher noch verbessern und daran arbeiten wir auch. Das größte Problem wird es sein, mit dem Druck von außen umzugehen, aber in unserer Truppe herrscht Harmonie und guter Zusammenhalt.

RevierSport Online: Was passiert, wenn der BSV auch in diesem Jahr nur Zweiter wird?
Walter: Wir haben uns vorgenommen oben mitzuspielen, zum Favoriten haben uns andere gemacht. Es ist zwar schön oben zu stehen und wir können uns die Tabelle auch ausschneiden, aber voraussehen was am Ende passiert kann nur der Liebe Gott.

Autor: nh

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