Zwei der drei Ruhrgebietsvereine aus der Verbandsliga Niederrhein treffen am Wochenende direkt aufeinander. Viel mehr als die Vereinsfarben haben die U23-Teams von RWE und RWO dieser Tage allerdings nicht gemeinsam. Für RWO läuft's derzeit alles andere als rund, während RWE fast optimal aus den Startlöchern gekommen ist. Es gibt besteht allerdings Hoffnung für die zuletzt arg gebeutelten „Kleeblätter“

Verbandsliga Niederrhein: 7. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

RWE und RWO im Lokalderby

Aaron Knopp
22. September 2006, 18:23 Uhr

Zwei der drei Ruhrgebietsvereine aus der Verbandsliga Niederrhein treffen am Wochenende direkt aufeinander. Viel mehr als die Vereinsfarben haben die U23-Teams von RWE und RWO dieser Tage allerdings nicht gemeinsam. Für RWO läuft's derzeit alles andere als rund, während RWE fast optimal aus den Startlöchern gekommen ist. Es gibt besteht allerdings Hoffnung für die zuletzt arg gebeutelten „Kleeblätter“

Bereits am kommenden Samstag treffen die beiden Reserveteams aus Essen und Oberhausen im Revierderby aufeinander. Trotz der geographischen Nähe klafft tabellarisch ein tiefes Loch zwischen beiden Mannschaften. Während Rot-Weiß Essen die gute Form der Vorbereitung bestätigen konnte und derzeit auf Platz vier rangiert, warten die „Kleeblätter“ noch immer auf Saisonsieg Nr. 1 und müssen schleunigst zusehen, dass ihnen nicht die Felle davon schwimmen. Gegen Essen zählen für RWO also bereits jetzt nur drei Punkte. Die Oberhausener könnten dabei Profit aus der aktuellen Formkrise der Essener schlagen - die letzten sechs möglichen Punkte gingen allesamt an den Gegner. Zuletzt an den 1. FC Wülfrath.

Der ist nun seinerseits zu Gast auf dem Ascheplatz an der Ruhrtalstraße. Neben dem schweren Geläuf dürfte vor allem der Gastgeber FSV Kettwig einem erneuten Erfolg der Wülfrather etwas entgegensetzen. Schließlich sind die Kettwiger die „Comebacker“ der Liga. Schon dreimal konnten sie einen Rückstand wieder aufholen. Gegen Hamborn gelang dem FSV sogar das Kunststück einen bis zur 60. Minute währenden 0:3-Rückstand noch zu einem 4:3-Sieg umzubiegen. Der Gast aus Wülfrath ist dagegen auswärts noch ohne Punktgewinn. Kettwigs Trainer Karl Weiß will am Sonntag „den tollen Fans wieder ein spannendes Spiel bieten und einen erneuten Sieg einfahren. Wir haben uns konzentriert auf die Begegnung vorbereitet und gehen daher optimistisch in die Partie“, gab der Übungsleiter zu Protokoll. Gästetrainer Jörg Vollack weiß: „Wir haben bisher auswärts alles verloren. Das wollen wir natürlich ändern, wissen aber, dass wir auf eine sehr kampfstarke Mannschaft treffen, die mit einem unheimlichen Willen ausgestattet ist. Zudem sind wir natürlich mit unserem Kunstrasenplatz etwas verwöhnt. Wir wissen, dass wir deshalb vor allem Fussball kämpfen und nicht Fussball spielen müssen. Besonders freue ich mich auf Kai Berge, einen Freund von mir, mit dem ich gemeinsam gespielt habe.“

Für den VfB Hilden gleicht die bisherige Spielzeit einer einzigen Enttäuschung. Mit nur einem Sieg und gerade einmal sechs Zählern auf dem Punktekonto findet sich der VfB nach sechs Spieltagen auf Platz zwölf im Klassement und meilenweit hinter den eigenen Erwartungen wieder. Ausgerechnet jetzt steht der wohl schwerste Gang in der Verbandsliga Niederrhein an: Auswärts wartet Fortuna Düsseldorf. Die Fortunen mussten zwar am vergangenen Sonntag den ersten Punktverlust der laufenden Spielzeit wegstecken, sind aber mit 16 Punkten und keinem einzigen Gegentor nachwievor unangefochtener Spitzenreiter. Dass Hilden ausgerechnet hier den Schalter umlegen kann scheint zumindest unwahrscheinlich.

Für besonderes Aufsehen sorgte unter der Woche der Rückzug der 1. Mannschaft Siegfried Materborns. Durch den freiwilligen Ausstieg aus dem laufenden Spielbetrieb steht Materborn als erster Landesliga-Absteiger fest!

Den 7. Spieltag tippt Jörg Vollack (Trainer 1. FC Wülfrath):

Autor: Aaron Knopp

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