Eine echte Hiobsbotschaft muss der WSV Borussia vor dem Sonntags-Match gegen den SV Babelsberg (14 Uhr) verkraften: Regisseur Mike Rietpietsch plagt sich weiterhin mit Rückenproblemen herum und droht mehrere Wochen auszufallen. Doch es gibt auch eine positive Nachricht, wenn es nach Freddy Monbongo geht. Der Angreifer, der seit dem Sommer mit dem Regionalliga-Team trainiert, hofft auf eine schnelle Lösung in Sachen Aufenthaltserlaubnis.

WSV: Rietpietsch-Schock und Monbongo-Hoffnung

"Werde jede Minute genießen"

gri
15. September 2007, 09:24 Uhr

Eine echte Hiobsbotschaft muss der WSV Borussia vor dem Sonntags-Match gegen den SV Babelsberg (14 Uhr) verkraften: Regisseur Mike Rietpietsch plagt sich weiterhin mit Rückenproblemen herum und droht mehrere Wochen auszufallen. Doch es gibt auch eine positive Nachricht, wenn es nach Freddy Monbongo geht. Der Angreifer, der seit dem Sommer mit dem Regionalliga-Team trainiert, hofft auf eine schnelle Lösung in Sachen Aufenthaltserlaubnis.

"In den nächsten 14 Tagen sollte das alles über die Bühne gehen", hofft der Goalgetter, der in der vergangenen Saison 20 Mal für den VfL Rheinbach in der Verbandsliga einnetzte. Bislang verfügt der Ex-Bonner nur über eine Duldung, die er jährlich verlängern muss.

Um eine Spielberechtigung vom DFB zu erhalten, muss er allerdings eine mindestens bis zum 30. Juni 2008 gültige Aufenthaltserlaubnis vorweisen können. "Durch ein neues Ausländerrecht kann jeder, der mindestens sieben Jahre in Deutschland lebt und einen Arbeitgeber vorweist, eine Aufenthaltserlaubnis über zwei Jahre erhalten", erklärt der Wahl-Kölner. Sein Zusatz: "Das Verfahren hat sich ziemlich lange hingezogen, aber jetzt kann alles ganz schnell gehen."

Das wäre für den Spieler durchaus von Interesse, schließlich stellte der Sportliche Leiter Achim Weber ihm schon Anfang August via RS ein "Ultimatum, das ich schon konkret im Kopf habe". Der Funktionär befindet sich momentan im wohlverdienten Mallorca-Urlaub, ist im Vorfeld seiner Abwesenheit bereits beim Verband vorstellig geworden. Denn es gibt einen "kleinen" Haken: Monbongo schleppt aus der vergangenen Saison noch eine zehnwöchige Sperre mit sich herum. "Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass wir die Sperre auf drei Wochen drücken können", plaudert der 22-Jährige aus dem Nähkästchen.

Wenn diese Hürden aus dem Weg geräumt sind, dann kann die Herausforderung Wuppertal endlich auch für den Offensiv-Mann beginnen. Vermutlich allerdings zunächst im Oberliga-Team, zu den überragenden Tobias Damm und Mahir Saglik gibt es derzeit keine Alternative. "Die beiden sind richtig gut drauf, ich freue mich über den Erfolg. Daher wäre es auch kein Problem für mich, zunächst in der Reserve zu kicken. Nach der langen Auszeit werde ich ohnehin jede Einsatzminute genießen, die ich bekomme", erklärt Monbongo.

Bislang durfte er nur einmal für die Bergischen ran, beim 8:1 im Test gegen Viktoria Köln traf er gleich doppelt. "Ein gutes Omen", verspricht der frühere Dattenfelder. Und träumt insgeheim davon, seinem Kumpel Moses Sichone bald auf dem Platz gegenüber zu stehen. Der spielt bekanntlich für die Offenbacher Kickers – in der zweiten Liga...

Autor: gri

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