Die Sportfreunde Lotte reisen am Samstag (14 Uhr) zum MSV Duisburg und wollen verhindern, dass die Zebras eventuell schon am kommenden Wochenende den Zweitliga-Aufstieg feiern.

MSV - Lotte

Die Sportfreunde wollen der Spaßverderber sein

Krystian Wozniak
04. Mai 2017, 15:59 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Sportfreunde Lotte reisen am Samstag (14 Uhr) zum MSV Duisburg und wollen verhindern, dass die Zebras eventuell schon am kommenden Wochenende den Zweitliga-Aufstieg feiern.

Sollten nämlich Aalen (in Mainz II) und Magdeburg (Heimspiel gegen FSV Frankfurt) ihre Spiele nicht gewinnen und der MSV die Sportfreunde Lotte schlagen, wären die Meidericher zwei Spieltage vor Schluss nicht mehr von den ersten beiden Rängen zu verdrängen. "Diese ganze Konstellation interessiert uns nicht. Wir fahren nach Duisburg und wollen gewinnen. Wir haben auch die Möglichkeit noch ein paar Plätze nach oben zu klettern. Vielleicht gelingt uns ja am Ende sogar ein einstelliger Tabellenplatz", sagt Ismail Atalan vor dem Auftritt in der MSV-Arena.

Der Trainer der Sportfreunde will sich nichts nachsagen lassen und wird seine Mannschaft dementsprechend motiviert ins Rennen schicken. "Wir haben Respekt gegenüber dem Wettbewerb und den anderen Mannschaften. Wir haben nichts gegen den MSV, aber auch nichts zu verschenken. Ich glaube, dass Duisburg letztendlich so oder so aufsteigen und in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga spielen wird", erklärt der 37-Jährige.

Die nächste Saison ist ein gutes Stichwort: Denn noch ist nicht bekannt, was der umworbene Lotter Fußballlehrer in der Spielzeit 2017/18 machen wird. Nach RS-Informationen soll der Lotter Fußball-Obmann Manfred Wilke dem Familienvater einen gut dotierten Zweijahresvertrag vorgelegt haben. Atalan zögert aber noch mit der Unterschrift. Er weiß, dass er in dieser Saison mit Lotte Großes geleistet hat und nicht zuletzt durch den Einzug in das DFB-Pokal-Viertelfinale Bekanntheit in Fußball-Deutschland erlangt hat. Und das gilt sowohl für die Sportfreunde Lotte als auch Trainer Atalan. Atalan: "Wir haben noch drei Spiele zu absolvieren. Danach werden wir weiter sehen. Ich brauche Zeit und muss die Saison erst sacken lassen, um eine Entscheidung zu treffen."

Autor: Krystian Wozniak

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