Rot-Weiss Essens Minikader besteht aktuell nur noch aus 17 Mann plus drei Torhütern. Fünf Verträge laufen am Saisonende aus.

RWE

Was wird aus den Vertragslosen?

03. Mai 2017, 20:37 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Rot-Weiss Essens Minikader besteht aktuell nur noch aus 17 Mann plus drei Torhütern. Fünf Verträge laufen am Saisonende aus.

Neben Gino Windmüller, der sich in den letzten Wochen seinen Stammplatz in der Innenverteidigung zurückgekämpft hat, betrifft das auch Kasim Rabihic, Jeffrey Obst, Patrick Huckle und den dritten Keeper Maksimilijan Milovanovic. Trainer Sven Demandt wollte sich noch nicht so recht in die Karten schauen lassen, wie es mit dem Quintett weitergeht: "Wir sind ständig mit allen Jungs in Gesprächen. Ähnlich wie in Sachen Neuzugängen macht es hier jedoch keinen Sinn, Wasserstandsmeldungen abzugeben."

Aufgrund des kleinen Aufgebots muss der gebürtige Kölner ohnehin auf alle Spieler, die ihm noch zur Verfügung stehen, setzen: "Die Jungs können alle noch eine Rolle spielen. Die, denen wir das nicht zugetraut haben, sind ja auch nicht mehr da." Aufgrund des Ausfalls von Roussel Ngankam bis Saisonende dürfte sich vor allem Rabihic Hoffnungen machen, sich präsentieren zu dürfen. Beim 2:1-Sieg über die Sportfreunde Siegen durfte der 23-Jährige bereits von Beginn ran.

Ein Neuzugang steht zum jetzigen Zeitpunkt hingegen noch nicht fest. Dass der Kader dann ähnlich klein sein wird wie in der Rückrunde der laufenden Spielzeit, verneint Demandt, auch wenn es Vorteile gibt: "Weil jeder wirklich wichtig ist. Jeder von den 17 kann spielen. Wir wollen für die nächste Saison jedoch schon zusehen, dass wir uns wieder breiter aufstellen. Ich denke dass 20 Spieler plus drei Torhüter da eine gute Größe sind. 28, 29 Mann wie zu Beginn dieser Saison sind zu viel."

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