Kult-Trainer Georg

Hö.-Nie.

Mewes äußert sich zur Zukunft des Vereins

Philip Ronden
03. Mai 2017, 11:49 Uhr
Foto: Tillmann

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Kult-Trainer Georg "Schorsch" Mewes spricht darüber, wie es in Zukunft beim Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter weitergeht.

Seit Mewes an die Duffelsmühle zurückgekehrt ist, läuft es wieder bei den Kalkarer Bullen. Nach einer sieglosen Hinrunde, in der Mewes einen Abstecher zu Ligakonkurrent TV Jahn Hiesfeld machte, hat Hö.-Nie. nach der Rückkehr von Mewes und einer starken Rückrunde bei fünf ausstehenden Spielen doch wirklich noch die Chance in der Oberliga zu bleiben. "Wer hätte das denn ernsthaft noch gedacht? Jetzt mal ganz ehrlich," fragt Mewes. Die Antwort: Wahrscheinlich die Wenigsten.

In welcher Liga der Acker nächstes Jahr beben wird, weiß man noch nicht. Sicher scheint dagegen, dass Mewes bleibt: "Ich bin hier wieder in voller Verantwortung. Egal in welcher Liga," sagt er. Sicher ist auch, dass den Verein viele Spieler verlassen werden. Gleich 15 an der Zahl sind auf dem Sprung zu anderen Teams oder kehren dem Fußball ganz den Rücken. "Uns werden 15 Spieler verlassen. Viele haben sich schon früh entschieden zu wechseln, andere konzentrieren sich jetzt ausschließlich auf das Studium oder den Job", sagte Mewes schon vor dem Überraschungs-Triumph gegen Liga-Primus Uerdingen vor drei Wochen. Laut Mewes sind mit Andre Trienenjost, Arne Kleinpaß, Tim Seidel, Daniel Boldt und Kai Robin Schneider lediglich fünf Spieler aus dem aktuellen Kader auch nächste Saison dabei.

So eng wird´s für Hö.-Nie.

Am Dienstag rief man in Kalkar eine Sitzung bestehend aus wichtigen Mitgliedern und Verantwortlichen zusammen. Auf der Agenda stand die Zukunft von Hö.-Nie. "Nach einigen Problemen und vielleicht auch Fehlplanungen in der jüngsten Vergangenheit war eine solche Sitzung nötig", betont Mewes. Das Ergebnis der zweistündigen Versammlung: Die ehemaligen Vorstandsmitglieder Mario und Herbert van Bebber, sowie Alexander Kehrmann bilden in Zukunft einen Beirat. In jüngster Vergangenheit hatte sich das Dreigestirn aus privaten Gründen etwas zurückgezogen. Nun stehen sie Hö.-Nie. wieder mit Rat und Tat zur Seite. "Wir hatten ein wirklich schwieriges Jahr. Doch ich sag es erneut: Der Verein ist nicht tot. Hier passiert noch was. Der neue Beirat wird zukünftig alle drei Monate tagen und steht dem Verein auch sonst bei Problemen als Lösungsfinder zur Verfügung", sagt Mewes über das neue Organ.

Sportlich geht es für Hö.-Nie. diesen Mittwoch gegen die Sportfeunde Baumberg weiter. Mewes zur anstehenden Aufgabe: "Die Jungs werden ein anderes Gesicht als gegen Homberg zeigen. Ich hab beim Training jedem in die Augen geschaut. Die sind heiß."

Autor: Philip Ronden

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