Mächtig bedient war Trainer Ulf Ripke nach dem 2:2 (1:2) seiner blau-weißen Mintarder im Fußball-Bezirksliga-Heimspiel gegen die SpVg Schonnebeck II.

BW Mintard

Trainer Ripke hakt den Aufstieg endgültig ab

Marcel Dronia
01. Mai 2017, 07:07 Uhr

Mächtig bedient war Trainer Ulf Ripke nach dem 2:2 (1:2) seiner blau-weißen Mintarder im Fußball-Bezirksliga-Heimspiel gegen die SpVg Schonnebeck II.

Das Unentschieden war ein weiterer Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga, den der Coach am Sonntag endgültig abhakte.

Nach nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen liegen die Mintarder fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. „Das Ding ist durch“, sagte Ripke nach dem Duell gegen Schonnebeck. „Es ist auch besser so, denn wir haben in der Form auch nichts in der Landesliga zu suchen. Jetzt bereiten wir uns auf ein weiteres Jahr Bezirksliga vor“, schimpfte Ripke.

„Wir haben es nicht verdient“

Auf der Suche nach Erklärungen für die schwache Phase meinte der Coach: „Es fängt schon im Training an und die Wahrheit – auch wenn das eine Floskel ist – sieht man sonntags auf dem Platz. Andere Mannschaften haben es mehr verdient, um den Aufstieg zu spielen, wir im Moment nicht.“

Das Heimspiel am Sonntag gegen Schonnebecks Zweitvertretung bezeichnete Ripke als „Sommerfußball vom Allerfeinsten“. Die erste Halbzeit habe an Arbeitsverweigerung gegrenzt. Nach 36 Minuten lag seine Mannschaft mit 0:2 zurück. Jannis Grube hielt die Blau-Weißen mit seinem Anschlusstor in der 43. Minute zumindest im Spiel.

„In der zweiten Halbzeit war zumindest das Bemühen da und wir haben verdient noch den Ausgleich gemacht“, meinte der BWM-Coach. Mathias Lierhaus traf in der 84. Minute zum 2:2. Am Ende hätte Mintard sogar noch gewinnen können. „Es reicht halt nicht, wenn man nur 45 Minuten Fußball spielt und es ist auch schwierig, einem 0:0 hinterher rennen zu müssen“, so der Linienchef, der sich nach der Partie seinen ganzen Frust von der Seele redete: „Wir können es nur noch schaffen, wenn wir alle Spiele gewinnen und das wird uns in der jetzigen Situation nicht gelingen. Wir haben eben nur Bezirksliganiveau.“

Autor: Marcel Dronia

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