Der Meister der Regionalliga West 2016/17 heißt Viktoria Köln. Während der Feierlichkeiten im Sportpark Höhenberg stand Viktoria-Trainer Marco Antwerpen Rede und Antwort.

Vik. Köln

Antwerpen über die Meisterschaft und Relegation

Maximilian Daum
30. April 2017, 10:54 Uhr
Foto: RS

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Der Meister der Regionalliga West 2016/17 heißt Viktoria Köln. Während der Feierlichkeiten im Sportpark Höhenberg stand Viktoria-Trainer Marco Antwerpen Rede und Antwort.

Als die Spieler vom Abpfiff in Mönchengladbach erfuhren, gab es kein Halten mehr. Durch das zeitgleiche Unentschieden der Kontrahenten von Borussia Mönchengladbach II sowie Borussia Dortmund II steht Viktoria Köln bereits drei Spieltage vor Saisonenende als Meister fest und darf sich auf die Relegation zur dritten Liga freuen.

Nachdem die Anhänger den Rasen des Sportparks Höhenberg stürmten, die Spieler ihre Meister-Shirts überstreiften und reichlich Kölsch vergossen, gingen die Feierlichkeiten in der VIP-Lounge weiter. Euphorisiert von der Meisterschaft gestand Viktoria-Coach Antwerpen: "Wir waren nicht darauf eingestellt. Wir hatten nicht geplant, am Samstag zu feiern, da wir uns nicht mit den Ergebnissen auf den anderen Plätzen befasst haben."

Mit dem 5:1-Erfolg seiner Schützlinge gegen Rot-Weiß Oberhausen war der Trainer mehr als zufrieden. Die dadurch gewonnene Meisterschaft ist allerdings nur die halbe Miete. In der Relegation wird die Mannschaft auf den Meister der Regionalliga Nordost und somit Carl-Zeiss Jena treffen. Ein reizvoller Gegner, mit dem sich das Trainerteam und die Mannschaft bereits auseinandergesetzt hat. "Wir haben uns mit ihrer Spielidee befasst und sind von daher auf einem ganz gutem Stand", betonte Antwerpen entspannt.

Der Meister der Regionalliga West geht die Relegationspartien mit enormen Selbstbewusstsein an. "Wir haben keine Sorgen. Wir schauen uns ja die Spiele an, um zu erkennen, wie sie spielen wollen und was wir letztlich für Lösungen dagegen haben", erklärte Antwerpen, bevor er weitere Glückwünsche der Verantwortlichen entgegen nahm.

Autor: Maximilian Daum

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