Die Regionalliga-Saison 2016/2017 ist für die TSG Sprockhövel bald Geschichte.

TSG Sprockhövel

Oberliga-Kader nimmt schon Konturen an

Heiner Wilms
28. April 2017, 06:07 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Die Regionalliga-Saison 2016/2017 ist für die TSG Sprockhövel bald Geschichte.

Die Sprockhöveler stehen bereits als Absteiger fest, doch die restlichen vier verbleibenden Spiele wollen sie jetzt noch vernünftig über die Bühne bringen. Zum Beispiel das Auswärtsspiel, das am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr beim Wuppertaler SV auf dem Programm steht.

So viele Punkte wie noch möglich wolle er mit der Mannschaft holen, sagt Sprockhövels Trainer Andrius Balaika, der sich aber auch schon intensiv mit der nächsten Saison, also mit der in der Oberliga Westfalen, beschäftigt.

In dieser Hinsicht bastelt die TSG gerade an ihrem Kader und ist dabei auch schon auf einem recht guten Weg. 16 Spieler - zwei Torhüter und 14 Feldspieler - umfasst das Aufgebot bisher. Dabei handelt es sich um die Torhüter Sven Möllerke und Tim Michels sowie um die Feldspieler Felix Gremme, Cedric Mwondo, Tim Oberdorf, Tim Dudda, Finn Heiserholt, Adrian Wasilewski, Simon Bukowski, Max Claus, Emre Demir, Jan-Nicklas Budde, Raffaele Federico, Aziz Budak, Xhino Kadiu und Elsamed Ramaj.

Wir waren ursprünglich entschlossen, alle Spieler, die einen Vertrag über die aktuelle Saison hinaus hatten, weiter zu halten.
Andrius Balaika

Elsamed Ramaj spielt aktuell noch für den SV Hohenlimburg und ist, so Andrius Balaika, eine Alternative für die Offensive. Was der junge Mann aus seinen Möglichkeiten macht, wird man sehen. Einen Stammplatz wird er sich erst noch erarbeiten müssen. Bei Xhino Kadiu sieht es dagegen etwas anders aus. Der Grieche spielte ja schon einmal für die TSG, wechselte dann aber zum FC Kray und später zu Westfalia Rhynern.

„In Kray hat er ja auch schon Erfahrungen in der Regionalliga gesammelt“, sagt Andrius Balaika, der ja noch gemeinsam mit Kadiu in einer Mannschaft gespielt hat.

Mit Xhino Kadiu hat die TSG jetzt einen richtigen Torjäger im Kader. Der damalige TSG-Trainer Lothar Huber hatte zwar auch beklagt, dass Kadiu einige gute Chancen ausgelassen hatte, doch das war Kritik auf hohem Niveau, denn am Ende der Saison hatte der Stürmer 25 Tore erzielt. „Ich freue mich, dass er wieder da ist“, sagt Andrius Balaika, der eigentlich auch weiter mit Torwart Robin Benz geplant hatte. Doch Benz entschied sich ja bekanntlich für den KFC Uerdingen.

„Wir waren ursprünglich entschlossen, alle Spieler, die einen Vertrag über die aktuelle Saison hinaus hatten, weiter zu halten“, sagt der TSG-Trainer. „Doch wenn dann ein Angebot kommt, das sich für den Spieler und auch für uns lohnt, dann muss man sich halt zusammensetzen und verhandeln. Und das haben wir getan.“

Aktuell hat die TSG mit Sven Möllerke und Tim Michels also zwei Torhüter im Kader, ein dritter soll nach Möglichkeit noch hinzu kommen. „Das streben wir an, es ist aber nicht gesagt, dass es auch wirklich so kommt“, so Balaika, der davon ausgeht, dass sich in personeller Hinsicht noch einiges tut.

Aber jetzt steht erst einmal das Spiel in Wuppertal an, das die TSG mit dem bekannten Personal angehen will. Und auch mit großem Engagement. „Davon gehe ich fest aus“, sagt der Trainer.

Autor: Heiner Wilms

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