Große Neuigkeiten beim SV Sodingen: Für die kommende Saison haben die Herner Christian Mengert verpflichtet.

SV Sodingen

Neuzugang aus Kray - SV gelingt Transfercoup

Anika Haus
27. April 2017, 16:10 Uhr
Foto: SV Sodingen

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Große Neuigkeiten beim SV Sodingen: Für die kommende Saison haben die Herner Christian Mengert verpflichtet.

Der 27-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom Oberligisten FC Kray zu den Hernern. Es ist ein echter Transfer-Hammer, den der SV Sodingen da vermeldet: Mengert - derzeit noch für den Oberligisten FC Kray aktiv - wechselt zur kommenden Saison zu den Sodingern. Für Tim Eibold, Sportlicher Leiter der Herner, ein echter Glücksgriff: "Mit Christian Mengert konnten wir einen Spieler nach Sodingen holen, der über 150 mal in der Regionalliga aufgelaufen ist. Mit seiner Qualität und seiner Erfahrung wird er uns helfen können, unsere sportlichen Ziele der kommenden Jahre zu realisieren", erklärt er.

Mit dem Wechsel zu den Sodingern entscheidet sich der 27-Jährige für den sportlichen Abstieg von der Oberliga in die Landesliga. Ein ungewöhnlicher Schritt, der allerdings nur auf den ersten Blick fragwürdig erscheint: Während die Herner als aktueller Tabellenführer der Landesliga beste Chancen auf den Aufstieg in die Verbandsliga haben, ist der FC Kray sechs Spieltage vor dem Saisonende das weit abgeschlagene Schlusslicht der Oberliga Niederrhein.

Ungeachtet des Klassenunterschiedes beider Klubs, war es vor allem SV-Trainer Frank Wagener, der Mengerts Entscheidung für einen Wechsel beschleunigte: "Der Kontakt kam über unseren Trainer zustande. Die beiden kennen sich persönlich und Christian hat uns erzählt, dass er großes Interesse daran hat, unter Frank Wagener zu trainieren", verrät Eibold.

Darüber hinaus sind es auch die sportlichen Ambitionen des Herner Traditionsvereins, die Mengert zu einem Wechsel bewegten: "Wir haben das Ziel, innerhalb der nächsten zwei Jahre den Aufstieg zu schaffen. Sowohl das Konzept als auch die allgemeine Entwicklung des SV Sodingen hat Christian sehr gut gefallen. Deshalb hat er sich - neben vielen weiteren Angeboten - letztendlich für uns entschieden", erklärt Eibold.

Autor: Anika Haus

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