Olaf Thon will alle Schalker Eurofighter zum Jubiläumsspiel holen. Auch Yves Eigenrauch. Von Inter Mailand kommen gleich fünf Mann.

Schalke

Thon gibt die Hoffnung auf Eigenrauch nicht auf

Manfred Hendriock
27. April 2017, 05:57 Uhr
Foto: Firo

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Olaf Thon will alle Schalker Eurofighter zum Jubiläumsspiel holen. Auch Yves Eigenrauch. Von Inter Mailand kommen gleich fünf Mann.

Ein bisschen sind die Eurofighter natürlich in die Jahre gekommen, und deswegen benötigen sie bei ihrem Spiel am 21. Mai Verstärkung: Schalker Größen wie Marcelo Bordon, Michael Prus, Gerald Asamoah, Kevin Kuranyi, Klaus Fischer und Ebbe Sand werden im Team „Eurofighter & Friends“ auf eine Auswahl von Spielern treffen, die Huub Stevens durch seine Karriere begleitet haben.

Auch aktuelle Bundesligaspieler dabei

Der besondere Clou in diesem Team der „Euro-Allstars“: Mit Salvatore Fresi, Massimo Paganin, Aron Winter, Ciriaco Sforza und Maurizio Ganz haben gleich fünf Spieler von Schalkes Finalgegner Inter Mailand ihr Kommen angekündigt. Dazu auch Hami Mandirali vom Zweitrunden-Gegner Trabzonspor (spielte später ein Jahr auf Schalke) und Oliver Neuville (damals beim Halbfinal-Gegner CD Teneriffa) sowie viele weitere, auch aktuelle Bundesligaspieler, die Stevens trainiert hat. Betreut wird dieses Team vom ehemaligen Stevens-Assistenten Eddy Achterberg.

Von Schalkes echten Eurofightern fehlen nur Ingolstadts Sportdirektor Thomas Linke und Tom Dooley, der als Nationaltrainer der Philippinen eine zu weite Anreise hat. Marc Wilmots, heute Nationaltrainer ders Elfenbeinküste, ist dabei, „aber er wird nicht lange durchhalten“, sagt Olaf Thon mit Blick auf Wilmots’ Fitnesszustand: „Wir haben ihn aber für einen Elfmeter und für einen Weitschuss eingeplant.“

Dass Yves Eigenrauch öffentlich erklärt hat, er wolle nicht erscheinen, weil er mit der Kommerzialisierung des Fußballs nichts mehr zu tun haben möchte, nimmt Thon noch nicht für bare Münze. „Es hätte mich überrascht, wenn Yves einfach so zugesagt hätte. Wir werden auch Yves bei uns haben, und wenn wir ihn vorher entführen.“

Autor: Manfred Hendriock

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