Seit Mittwoch steht fest, dass der SV Schermbeck nicht mit Christoph Schlebach in die kommende Saison gehen wird. Sein Nachfolger steht auch schon fest.

SV Schermbeck

Schlebach geht, neuer Coach vom SC Hassel

Kenny Vieten
26. April 2017, 15:28 Uhr
Foto: Neumann

Foto: Neumann

Seit Mittwoch steht fest, dass der SV Schermbeck nicht mit Christoph Schlebach in die kommende Saison gehen wird. Sein Nachfolger steht auch schon fest.

In einer Mitteilung verkündete der stellvertretende Vorsitzende Thorsten Schröder, dass Schlebach zur nächsten Saison nicht mehr Trainer des SV Schermbecks sein wird. Ebenfalls heißt es dort, dass sein Nachfolger der derzeitige Trainer des Oberligsten SC Hassel, Thomas Falkowski wird. In einem Gespräch mit RevierSport spricht Schlebach über diesen Schritt.

Christoph Schlebach, am Mittwoch wurde bekanntgeben, dass Sie nächstes Jahr nicht mehr die erste Mannschaft des SV Schermbeck trainieren werden. Wann haben Sie davon erfahren?
Mir wurde diese Entscheidung bereits am Montag mitgeteilt, obwohl ich noch einen Vertrag bis 2018 habe. Dennoch kam diese Entscheidung für mich nicht gerade überraschend. Es hat sich angedeutet, da man schon einiges darüber hören konnte, dass mit anderen Trainern verhandelt wird.

Ist die Trennung zwischen Ihnen und dem Verein einvernehmlich beschlossen worden?
Nein, bestimmt nicht. Ich hätte meinen Vertrag sehr gerne erfüllt. Des Weiteren hätte ich mir einen offeneren Umgang gewünscht. Ich bin ein ehrlicher und direkter Mensch, dasselbe hätte ich mir auch von meinem Gegenüber erwartet.

Ich möchte das Kapitel Schermbeck anständig beenden
Christoph Schlebach

Wie sieht Ihre Zukunft als Trainer aus?
Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Auch Gespräche mit anderen Vereinen wurden noch nicht geführt. Ich möchte das Kapitel Schermbeck anständig beenden. Dazu wollen wir die nächsten fünf Spiele so gut wie möglich bestreiten, um den Verein in der Westfalenliga zu halten.

Wie werden Sie den SV Schermbeck in Erinnerung behalten?
Ich bin dem Verein sehr eng verbunden. Vor allem mit dem ehemaligen sportlichen Leiter, Michael Benninghoff, pflege ich eine freundschaftliche Beziehung. Dennoch hätte ich mir zu meinem Ende hier klare Verhältnisse erhofft. Wenn über einen Trainerwechsel nachgedacht wird, erwarte ich, dass man mir gegenüber offen, ehrlich und fair ist. Ich hätte eine Entscheidung gegen mich akzeptiert. Aber so wie es nun gelaufen ist, war es nicht korrekt.

Autor: Kenny Vieten

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren