Am Sonntag wartet auf den TSV Marl-Hüls in der Oberliga Westfalen der Spitzenreiter. Geschlagen geben wollen sich die Spieler von Trainer Michael Schrank vor Anpfiff aber noch nicht.

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TSV Marl-Hüls mutig vor Kracher gegen Erndtebrück

Niklas Berkel
26. April 2017, 12:54 Uhr

Am Sonntag wartet auf den TSV Marl-Hüls in der Oberliga Westfalen der Spitzenreiter. Geschlagen geben wollen sich die Spieler von Trainer Michael Schrank vor Anpfiff aber noch nicht.

Schrank schickt gleich eine Kampfansage in Richtung des Tabellenführers: "Wir wollen das Spiel gewinnen und können jeden Gegner in der Oberliga schlagen." Dass diese Aussage nicht aus der Luft gegriffen ist, beweisen Siege wie gegen Lippstadt oder ein Unentschieden gegen Westfalia Rhynern.

Dennoch hebt Schrank natürlich auch die Qualitäten Erndtebrücks hervor: "Eine sehr ballsichere Mannschaft. Die haben viel Ruhe, Übersicht und Geduld, dazu kommt eine immense Erfahrung. Sicherlich könnte der TuS in der Regionalliga mithalten." Jede kleine Konzentrationsschwäche würde sofort bestraft werden, deshalb fordert der Trainer: "Wir müssen hellwach sein und dürfen uns keine Fehler erlauben."

Mit 60 Toren trumpft Erndtebrück mit der zweitbesten Offensive der Oberliga auf - nach Marl-Hüls (64 Tore). Gerade auch deshalb ist es wichtig, dass Abwehrrecke Davide Basile wieder mit an Bord ist. "Bis auf die Mittelfeldspieler Tom Steigert, Dario Gedenk und Marcel Kriesten sind wir vollzählig", kündigt Schrank an.

Wo Schwächen bei einer derartigen Qualität liegen, würde die Videoanalyse in den Tagen vor dem Spiel ergeben. "Ich möchte jetzt nicht unseren Matchplan verraten. Fakt ist aber, dass wir uns sicherlich einen guten zusammenlegen werden, der darauf abzielt, drei Punkte nach Hause zu bringen", erklärt er.

Florian Schnorrenberg, Trainer des Spitzenreiters, denkt jedoch zu wissen, wie der TSV auflaufen wird: "Marl-Hüls hat eine enorme Durchschlagskraft. Sie stellen nicht umsonst zwei der drei besten Torjäger der Liga mit Sebastian Westerhoff und Michael Smykacz." Er geht davon aus, dass sie hoch attackieren und Erndtebrück unter Druck setzen wollen: "Sie riskieren viel. Wenn man aber sieht, wo sie in der Tabelle stehen, muss man von einer Spitzenmannschaft sprechen." Gerade auf diese Spiele freue sich sein Team: "Wir werden gefordert und müssen alles geben, um das Spiel zu gewinnen. Aber natürlich können sich dann für uns Räume öffnen, die wir nutzen können."

Autor: Niklas Berkel

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