Zu Beginn der Partie des FC Schalke gegen RB Leipzig ahnte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel nichts Gutes.

Schalke

Christian Heidel lobt die Willensleistung

Thomas Tartemann
24. April 2017, 20:16 Uhr
Foto: firo

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Zu Beginn der Partie des FC Schalke gegen RB Leipzig ahnte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel nichts Gutes.

„Nach den ersten 20 Minuten habe ich mir schon ein bisschen Gedanken gemacht. Wir haben alle gesehen, warum RB Leipzig Zweiter in der Tabelle ist“, zeigte sich Schalkes Sportvorstand von der Startphase der Messestädter beeindruckt. Doch anstatt nach dem frühen Rückstand unter die Räder zu kommen, wehrte sich Schalke und holte sich ein verdientes 1:1 (0:1)-Remis. Heidel: „Es war eine riesige Energie- und Willensleistung.“ Vor allem die Bereitschaft der S04-Profis, über die Schmerzgrenze zu gehen, imponierte Heidel. „Ich fand die Leistung lobenswert, weil wir 120 Europa League-Minuten aus dem Amsterdam-Spiel in den Knochen hatten. Dazu sind einige Spieler angeschlagen aufgelaufen.“

Außenverteidiger Sead Kolasinac konnte wegen seiner muskulären Probleme vor dem Leipzig-Spiel nicht trainieren, wollte aber trotzdem auflaufen. „Er hat gesagt, dass er spielen will. Und dann ist er die Linie rauf und runter gerannt. Das muss man sicherlich herausheben“, so Heidel.

Lob vom Manager für Max Meyer
Auch Max Meyer ging über die Schmerzgrenze. „Max hat sich mit Fersenproblemen durchgequält, er hat gefightet. Das war prima“, befand der Funktionär. Bis zum Freitag, wenn Schalke bei Bayer 04 Leverkusen ran muss, werden die Profis jetzt wieder aufgepäppelt. Leon Goretzka, der gegen Leipzig nicht dabei sein konnte, wird im Wochenverlauf noch einmal untersucht. Gegen Amsterdam hatte sich der Kreativkopf den Kiefer ausgerenkt.

„Wir werden sehen, ob es für das Leverkusen-Spiel reicht“, sagt Heidel, der sich am liebsten noch etwas mehr Regenerationszeit gewünscht hätte. „Bis Freitag haben wir nicht so viel Zeit. Ob mit einem Sieg nach oben noch etwas geht, beantwortet er so: „Spekulieren bringt nichts.“

Autor: Thomas Tartemann

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